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Arbeit und Beruf

Gehaltsnachweis - Infos und Rechtsberatung

30.06.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Vergütung eines Arbeitnehmers ist nach der Leistung der Dienste zu entrichten. Ist die Vergütung nach Zeitabschnitten bemessen, so ist sie nach dem Ablauf der einzelnen Zeitabschnitte zu entrichten.

Üblicherweise beträgt die Abrechnungsperiode für Arbeitsverhältnisse einen Monat. Das entsprechende Arbeitsentgelt wird dann auf dem Gehaltsnachweis bzw. der Lohnabrechnung ausgewiesen. Trotz der festen Abrechnungsperiode kann es vorkommen, dass aus einer Vorperiode, also einem zurückliegenden Monat, ein Auszahlungsbetrag offen geblieben ist, weil dieser zum Auszahlungszeitpunkt noch nicht bekannt war. Diese Differenz zwischen dem eigentlichen Entgelt und dem neuen Entgelt wird als sog. Aufrolldifferenz bezeichnet. Dabei kann es sich um nachträglich beschlossene Gehaltszahlungen oder aber um verdiente Boni handeln, die erst später tatsächlich ermittelt werden können, weil beispielsweise Umsätze noch gebucht werden konnten. In der Praxis spielen Gehaltsnachweise beispielsweise eine Rolle als Nachweis für die Zahlungsbonität eines Mieters oder müssen auch bei bestimmten Anträgen (etwa auf Prozesskostenhilfe) beigebracht werden.
Steuerrechtlich nimmt der Arbeitgeber in der Regel den Lohnsteuerabzug direkt vor und führt ihn an das zuständige Finanzamt ab.

Die vorab abgeführte Lohnsteuer ist eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuer, die der Steuerpflichtige wegen seiner Arbeitsvergütung abzuführen hat.

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