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Arbeit und Beruf

Betriebszugehörigkeit - Infos und Rechtsberatung

20.10.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Dauer der Betriebszugehörigkeit ist Grundlage für verschiedene Ansprüche und Rechte.

So ist beispielsweise die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes erst nach einem sechsmonatigem Bestand des Arbeitsverhältnisses gegeben (§ 1 KSchG). Die gleiche Frist gilt für die Beanspruchung des vollen Jahresurlaubs (§ 4 BUrlG). Ansprüche auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall bestehen erst nach einer vierwöchigen ununterbrochenen Betriebszugehörigkeit (§ 3 EFZG). Auch die Kündigungsfristen einer arbeitgeberseitigen Kündigung hängen von der Dauer der Betriebszugehörigkeit ab (§ 622 BGB). Auch der Kündigungsschutz der Schwerbehinderten tritt erst nach sechsmonatiger Betriebszugehörigkeit ein (§ 90 Absatz 1 SGB IX).

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Bei der Berechnung der Betriebszugehörigkeit sind tatsächliche Unterbrechungen - wie Krankheit und Urlaub - unerheblich, entscheidend ist nur der rechtliche Bestand des Arbeitsverhältnisses (Bundesarbeitsgericht, Urteil v. 16.03.89, DB 89,2282). Es können auch zwei kurz hintereinander folgende Arbeitsverhältnisse mit dem gleichen Arbeitgeber zusammengerechnet werden.

Fragen zu diesem Thema beantworten Ihnen die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline gerne telefonisch oder per E-Mail.

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