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Arbeit und Beruf

Beschäftigtenzahl

16.11.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Beschäftigtenzahl, also die Anzahl der Mitarbeiter/Arbeitnehmer eines Unternehmens, hat arbeitsrechtlich weitreichende und vielfache Konsequenzen.

Abhängig von der Beschäftigtenzahl ist etwa, ob der gekündigte Arbeitnehmer eine Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht nach dem Kündigungsschutzgesetz einreichen kann, ob und wieweit also dieses Gesetz Anwendung findet. Die Einrichtung eines Personal- oder Betriebsrats, die Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmer und mögliche verkürzte Kündigungsfristen sind ebenfalls abhängig von der Beschäftigtenzahl. Weiter machen Tarifverträge oftmals Regelungen von der Beschäftigtenzahl abhängig. Problematisch bei der damit erforderlichen GENAUEN Berechnung der Arbeitnehmer sind oftmals leitende Angestellte, mitarbeitende Familienangehörige, Minijobber und Aushilfskräfte sowie die Teilzeitarbeitenden. Auszubildende werden in der Regel nicht mitberücksichtigt. Teilzeitbeschäftigte und Arbeitnehmer auf Basis eines Minijobs werden je nach Wochenstundenzahl mit 0,5 bzw. 0,75 berücksichtigt. Der Geschäftsführer ist als Arbeitgebervertreter kein Arbeitnehmer und daher in der Regel nicht mitzuzählen.

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