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Arbeit und Beruf

Berufserkrankung - Infos und Rechtsberatung

21.06.2012 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Nach § 9 SGB VII sind Berufskrankheiten solche Krankheiten, die die Bundesregierung mit
Zustimmung des Bundesrates als Berufskrankheiten bezeichnet und die Versicherte infolge
einer den Versicherungsschutz nach §§ 2, 3 oder 6 SGB VII begründenden Tätigkeit
erleiden. Die von der Bundesregierung erlassene Verordnung nennt sich
Berufskrankheitenverordnung.

Als Berufskrankheit im gesetzlichen Sinn wird eine Erkrankung definiert, die "durch
gesundheitsschädigende Einwirkungen hervorgerufen wurde, denen die Betroffenen in
höherem Maß ausgesetzt sind als die gesamte Bevölkerung", § 9 Abs. 1 SGB VII.
Diese Definition ist die Hürde, an der eine klare Aussage zur Abschätzung der beruflich
bedingten Belastungen scheitert. In manchen Verdachtsfällen muss ein Zusammenhang erst
mühsam recherchiert werden. Es werden Gutachter benötigt, das Privatleben bzw. die
persönlichen Risiken des Antragstellers müssen miteinbezogen werden.

Die Frage, ob eine Berufskrankheit vorliegt, ist maßgeblich für die Leistungen nach dem
SGB VII.

Viele Fragen zum Thema Berufskrankheit lassen sich von einem in diesem Fachbereich
erfahrenen Rechtsanwalt innerhalb weniger Minuten klären. Bitte halten Sie zu Ihrem
Telefonat eventuell erforderliche Unterlagen bereit.

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