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Arbeit und Beruf

Berufsausübung

26.08.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Eine gesetzliche Höchstaltersgrenze für einzelne Berufe bedeutet keine bloße Beschränkung der Berufsausübung, die nach Art. 12 Abs. 1 Satz 2 GG durch oder aufgrund eines Gesetzes beschränkt werden kann, soweit vernünftige Erwägungen des Gemeinwohls es zweckmäßig erscheinen lassen. Sie greift vielmehr auf der Stufe der subjektiven Zulassungsvoraussetzungen in die Freiheit der Berufsausübung ein.

Zu unterscheiden ist zwischen gesetzlichen und tariflichen Altersgrenzen. Eine tarifliche Altersgrenze enthält keine subjektive Zulassungsvoraussetzung für ganze Berufe, sondern macht nur die Erhaltung eines einzelnen Arbeitsplatzes von einem bestimmten Lebensalter abhängig. Das Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis nach dem Erreichen der Altersgrenze kann allerdings allgemein im Hinblick auf die herrschende Einstellung gegenüber älteren Arbeitnehmern eine erhebliche Beschränkung, und, unter Umständen, das Ende seiner Berufsausübung bedeuten. Ein solcher Eingriff kann deshalb nur aus sachlichen Gründen zulässig sein.

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