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Arbeitsrecht

Bereitschaftsgeld - Infos und Rechtsberatung

14.12.2017 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Bereitschaftsdienst leistet ein Arbeitnehmer, der sich außerhalb seiner regelmäßigen Arbeitszeit an einer vom Arbeitgeber bestimmten Stelle aufzuhalten hat, um auf Abruf unverzüglich seine Arbeit aufzunehmen.

Die Verpflichtung zur Leistung des Bereitschaftsdienstes kann sich aus dem Arbeitsvertrag, einer Betriebsvereinbarung, der Eigenart des Arbeitsverhältnisses (Beispiel: Ärzte) oder aus einem einschlägigen Tarifvertrag ergeben. Dem Arbeitnehmer steht für die Zeit des Bereitschaftsdienstes wegen der besonderen Art der Arbeitsleistung regelmässig ein Anspruch auf Vergütung zu. Der Bereitschaftsdienst bzw. die Arbeitsbereitschaft kann pauschal abgegolten werden. Die Vergütung kann geringer als in der Vollarbeitszeit sein. Lohnzuschläge, die für Bereitschaftsdienst gezahlt werden, gehören zum steuerpflichtigen Arbeitslohn. Dies gilt für Mehrarbeits- bzw. Zeitzuschläge auch soweit sie auf einen Sonntag, Feiertag oder die Nachtzeit entfallen.

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