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Arbeitsrecht

Ausbildungsvergütung - Infos und Rechtsberatung

30.06.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Die Ausbildungsvergütung ist die monatliche Vergütung eines Auszubildenden im Rahmen seiner Berufsausbildung.

Der Vergütungsanspruch eines Auszubildenden ist in § 17 Berufsbildungsgesetz (BBiG) gesetzlich geregelt. Sie ist nach dem Lebensalter der Auszubildenden so zu bemessen, dass sie mit fortschreitender Berufsausbildung, mindestens jährlich, ansteigt. Die Höhe der Ausbildungsvergütung unterscheidet sich nach Berufen und Bundesländern. Sie ist häufig in Tarifverträgen geregelt. Sofern kein Tarifvertrag einschlägig ist, muss eine Vereinbarung zwischen dem Ausbilder und dem Auszubildenden über die Vergütungshöhe getroffen werden. Nach den Regelungen des Berufsbildungsgesetzes muss die Ausbildungsvergütung in jedem Fall mit den Ausbildungsjahren ansteigen. Sie ist gemäß § 18 BBiG spätestens am letzten Arbeitstag eines Monats zu zahlen. Eine über die vereinbarte regelmäßige tägliche Ausbildungszeit hinausgehende Beschäftigung des Auszubildenden ist besonders zu vergüten oder durch entsprechende Freizeit auszugleichen.

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