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Aufwendungsersatz

Stand: 13.11.2013

Unter dem Begriff Aufwendungsersatz, den das bürgerliche Recht in mehreren Zusammenhängen kennt, versteht man den Ausgleich von Vermögensopfern, die eine Person im Interesse einer anderen für einen bestimmten Zweck im erforderlichen Maß freiwillig eingebüßt hat.

Im Arbeitsrecht spielt der Aufwendungsersatz immer dann eine Rolle, wenn der/die Beschäftigte für seinen Arbeitgeber Ausgaben machen musste. Diese müssen häufig konkret erstattet werden. Individual- oder kollektivrechtlich kann aber auch eine pauschale Abgeltung vereinbart werden, zum Beispiel eine Auslöse bei auswärtiger Unterbringung. Auf zu erwartende Aufwendungen kann ein Vorschuss verlangt werden. Zahlt der Arbeitgeber den Vorschuss unberechtigt nicht, dann ist der Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin berechtigt, die Arbeit zu verweigern, die zu den Auslagen führen würde, ohne dass Vertragsbruch vorläge. Jede andere Arbeit dürfte aber nicht verweigert werden.

Zu den erstattungsfähigen Aufwendungen auf Arbeitnehmerseite gehören zum Beispiel
- die Fahrtkosten zu auswärtigen Arbeits- oder Einsatzsorten
- Kosten für Arbeitskleidung
- Kosten für Arbeitsmaterial oder Werkzeuge
- Kosten für die Unterbringung am auswärtigen Arbeits- oder Einsatzort
- Spesen zur Begleichung besonderer Belastungen, zum Beispiel erhöhte Essenskosten
- Telefonkosten, für durch das Arbeitsverhältnis veranlasste Telefonate.

Zu den erstattungsfähigen Aufwendungen auf Arbeitgeberseite gehören zum Beispiel
- die Kosten für die Beantragung einer Fahrerkarte
- Kosten im Zusammenhang mit einer Lohn- und Gehaltspfändung
- Taxikosten für eine/n kranken oder betrunkenen Beschäftigten

Aufwendungsersatz ist im Rahmen von § 3 Nr. 12 ff Einkommensteuergesetz steuerfrei.

Weitere Fragen zum Thema Aufwendungsersatz beantworten Ihnen gerne unsere Anwältinnen und Anwälte aus dem Arbeits-, Steuer- und Zivilrecht.


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   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

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