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Arbeit und Beruf

Auflösungsverträge

29.01.2015 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Häufig hören wir Fragen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu den Möglichkeiten, ein Arbeitsverhältnis ohne Kündigung zu beenden.

Hintergrund ist meistens der Wunsch, einen lang andauernden Kündigungsschutzprozess zu vermeiden oder längere Kündigungsfristen zu umgehen, weil sie z. B. ohne Einhaltung der Kündigungsfristen zu einem neuen Arbeitgeber wechseln möchten. Ein rechtlich durchsetzbarer Anspruch auf Abschluss eines Auflösungsvertrages besteht nicht. Beide Vertragspartner müssen sich über die Konditionen einig werden. Der Inhalt des Auflösungsvertrages ist letztlich freie Verhandlungssache. Gem. § 623 BGB muss der Auflösungsvertrag schriftlich abgefasst werden. Bei Auflösungsverträgen ist Vorsicht geboten, wenn im Anschluss der Beendigung des Arbeitsverhältnisses Arbeitslosengeld bezogen werden muss. Es drohen Sperrzeiten, die von der Bundesagentur für Arbeit verhängt werden und in der Regel 12 Wochen betragen. Auch kommt eine Anrechnung einer eventuell vereinbarten Abfindung auf das Arbeitslosengeld in Betracht, wenn im Auflösungsvertrag die Kündigungsfristen nicht eingehalten werden.

Bei Auflösungsverträgen können viele schwierige Fragen auftauchen, die häufig nur nach eingehender Prüfung sämtlicher Unterlagen durch einen erfahrenen Rechtsanwalt beantwortet werden können. Daher sollte Sie für eine telefonische Beratung Ihre Unterlagen vorliegen haben.

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