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Arbeitszeiteinhaltung

Stand: 02.02.2015

Die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen maximal zulässigen Arbeitszeiten obliegt dem Arbeitgeber.

Die Arbeitszeiten sind zum Schutz des Arbeitnehmers im Arbeitszeitgesetz geregelt. Über die Arbeitszeiten muss der Arbeitgeber auch den Nachweis führen können. Zudem muss der Arbeitgeber die Überschreitung der Arbeitszeiten aufzeichnen und das Verzeichnis für die Dauer von 2 Jahren aufbewahren, § 16 Abs. 2 ArbzG. Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz ziehen in der Regel Bußgelder nach sich. In Fällen erheblicher Zeitüberschreitung (angeordnete Mehrarbeit) in fortgesetzter Dauer kommt auch eine Strafbarkeit in Betracht. Die gesetzlichen Höchstarbeitszeiten sind im ArbeitszeitG ausführlich geregelt. Häufig falsch ausgelegt und falsch verstanden wird dabei das Verhältnis zwischen Überstunden und der in § 3 ArbZG geregelten maximalen werktäglichen Arbeitszeit. Im Arbeitszeitgesetz sind auch die mindestens einzuhaltenden Ruhezeiten sowie die Pausen genau definiert. Auch Abweichungen, die sich aus der Art des Betriebes ergeben, wie etwa in der Gastronomie, beim Betrieb von Krankenhäusern etc. sind als Ausnahmeregelungen definiert. Interessant sind die Arbeitszeiten auch geworden, seitdem das Mindestlohngesetz gilt (01.01.2015), welches weitere Aufzeichungspflichten für den Arbeitgeber beinhaltet.

Unsere Arbeitsrecht-Spezialisten erklären Ihnen anhand der gesetzlichen Regelungen welche Möglichkeiten Sie haben, was der Arbeitgeber anordnen darf und was nicht.

Wie hilft der Telefon-Anwalt?

1. Fakten sammeln
Unsere erfahrenen Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen verschaffen sich zunächst einen Überblick über den Sachverhalt. Dazu werden Sie Ihnen möglicherweise folgende Fragen stellen:
  • Wie lautet die Vereinbarung zur Dauer der Arbeitszeit?
  • Müssen Sie nach Ihrem Arbeitsvertrag Überstunden leisten?
  • Ist die Anzahl der Überstunden begrenzt?
  • Gibt es eine Vereinbarung über ein Zeitkonto?
  • Werden Pausen seitens des Arbeitgebers gewährt?
2. Tatbeständen zuordnen
Anhand des eben geklärten Sachverhalts werden die Telefonanwälte Ihr Anliegen einem Problemkreis zuordnen können. Dabei kommen die Berater unter anderem zu folgendem Ergebnis:
  • Der Telefonanwalt bestimmt die Dauer der regelmässigen Arbeitszeit.
  • Der Telefonanwalt bestimmt, welche Zeiten als Überstunden gelten.
  • Der Telefonanwalt bestimmt, ob die Vereinbarung über die Überstunden wirksam ist.
  • Der Telefonanwalt prüft, ob eine wirksame Vereinbarung über ein Zeitkonto vorliegt.
  • Der Telefonanwalt prüft die Anzahl und Dauer der Arbeitspausen.
3. Rechtspositionen ableiten
In dieser Phase des Gesprächs werden Ihre ganz individuellen Rechte bestimmt. Jetzt kann Ihnen der Telefonanwalt genau sagen, was Ihnen zusteht und auf was Sie bestehen können. Dabei treffen die Berater auch ganz konkrete Aussagen wie zum Beispiel:
  • Die Weiterarbeit über die regelmässige Arbeitszeit hinaus ist als Überstundenarbeit abzugelten.
  • Regelmässige Überstunden müssen nicht geleistet werden.
  • Sie können Überstunden/Minusstunden auf einem Zeitkonto gutschreiben lassen.
  • Die Anzahl und Dauer der Arbeitspausen entspricht/nicht den gesetzlichen Vorgaben.
4. Handlungsoptionen aufzeigen
Zum Abschluss des Gesprächs klärt der Telefonanwalt mit Ihnen, welche weiteren Schritte für Sie im konkreten Fall sinnvoll und notwendig sind. Mögliche Empfehlungen können sein:
  • Sie können Überstundenvergütung verlangen.
  • Sie können Überstunden verweigern, da kein Notfall vorliegt.
  • Die Überstunden/Minusstunden können nach den Vereinbarungen des Zeitkontos ausgeglichen werden.
  • Sie können längere Arbeitspausen verlangen.

Maßgebliche Urteile

Keine Verlängerung der Arbeitszeit durch Betriebsvereinbarung zu Lasten des Arbeitnehmers möglich (Arbeitsgericht Frankfurt a.M. 4 Ca 5146/00)

Änderung der Wochenarbeitszeit durch Änderungskündigung möglich (Arbeitsgericht Frankfurt a.M. 4 Ca 5146/00)

Bei Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz kann die Arbeit verweigert werden (Arbeitsgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 25.7.2007, Az. 1 Ca 1199/07).


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   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

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