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Arbeit und Beruf

Arbeitnehmer Kündigung

21.03.2013 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Der Arbeitnehmer kann sein Arbeitsverhältnis grundsätzlich jederzeit selbst ordentlich kündigen, sofern er die ordentliche Kündigungsfrist gem. § 622 Abs.1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) oder vertraglich wirksam vereinbarte Frist einhält.

Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen. Es muss beachtet werden, dass das Arbeitslosengeld in diesem Fall in der Regel für drei Monate gesperrt ist.

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Sinnvoller ist es für den Arbeitnehmer meist, einen Aufhebungsvertrag zu schließen, in welchem der betriebsbedingte Kündigungswunsch des Arbeitgebers Ausdruck findet.
Für den Fall des Nichteinhaltens der ordentlichen Kündigungsfrist kann es zum einen Schwierigkeiten mit der Arbeitsagentur geben (3-Monats-Sperre), zu anderen dem Arbeitgeber ein Schadensersatzanspruch gegen den Arbeitnehmer zustehen, welcher in der Praxis allerdings, mangels Nachweisbarkeit eines Schadens für den Arbeitgeber, selten zu realisieren ist.

Der Arbeitnehmer kann jedoch auch außerordentlich aus wichtigem Grund fristlos kündigen, wenn ihm die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr zugemutet werden kann. Einen wichtigen Grund stellt beispielsweise ein Lohnrückstand von mindestens zwei Monatsgehältern dar.

Detailfragen hierzu beantworten Ihnen gerne unsere Anwältinnen und Anwälte aus dem Bereich Arbeitsrecht binnen weniger Minuten.

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