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Arbeit und Beruf

Abfindungsanrechnung

24.07.2014 /
Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG

Eine Abfindung ist eine einmalige Leistung, mit der wiederkehrende Verpflichtungen abgelöst werden.

Sie hat z. B. im Arbeitsrecht, Familien-, Erb- oder Gesellschaftsrecht Bedeutung. Es können sich Probleme wie Angemessenheit, steuerliche Folgen der Abfindung oder auch Umfang des Verzichts etc. stellen. Hat z.B. der Arbeitslose wegen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine Abfindung oder ähnliche Leistung (Entlassungsentschädigung) erhalten und ist das Arbeitsverhältnis ohne Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfrist beendet worden, so kommt es zu einer Anrechnung der Abfindung beim Arbeitslosengeld I. Ist die Kündigungsfrist eingehalten, scheidet eine Anrechnung der Abfindung aus. Wie nun eine Anrechnung der Abfindung erfolgt, wenn die Kündigungsfrist nicht eingehalten wurde, ist kompliziert. Zunächst ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld für einen gewissen Zeitraum. Dieser endet nach Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist oder

Von diesen Kriterien gilt das für den Arbeitnehmer zum jeweils günstigsten Ergebnis führende. Der anzurechnende Teil der Abfindung beträgt maximal 60 % der gesamten Abfindung. Je nach Alter und Betriebszugehörigkeit kann er sich auf bis zu 25 % reduzieren. Neben der Anrechnung der Abfindung ist noch zu bedenken, dass diese auch voll steuerpflichtig ist.

Es sind zahlreiche verschiedene Probleme im Zusammenhang mit Abfindungen denkbar, die sich meist schon im Rahmen einer kurzen telefonischen Beratung durch unsere Anwälte sofort klären lassen.

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