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Notaranderkonto: Wann ist es notwendig und gibt es Alternativen?

Author Autor: Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG / 03.05.2018
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Notare sind verpflichtet, ein Notaranderkonto zu führen, um Gelder von Mandanten von eigenen Geldern getrennt zu halten. Durch die vorherige Einzahlung auf ein Notaranderkonto können notarielle Käufe schneller abgewickelt werden.

Wann ist ein Notaranderkonto notwendig?

Häufigster Anwendungsfall ist die Zahlung des Kaufpreises für eine Immobilie auf ein Notaranderkonto. Hier liegt es im Interesse beider Kaufvertragsparteien, dass der Notar den Kaufpreis solange auf seinem Anderkonto verwahrt, bis die im Vertrag genannten Obliegenheiten erfüllt sind und die Auskehrung des vereinbarten Kaufpreises an den Verkäufer erfolgen darf. Die üblichen Bedingungen sind z. B. dass Vorbelastungen gelöscht sind, bestimmte Baufortschritte erreicht sind oder eine Vormerkung im Grundbuch eingetragen ist.

Welche Gebühren fallen für ein Notaranderkonto an

Für die Abwicklung über ein Notaranderkonto werden Gebühren fällig, die sich nach dem vereinbarten Kaufpreis richten. Beim Verkauf einer Immobilie zum Preis von 250.000,- € werden beispielsweise Gebühren für das Notaranderkonto in Höhe von mindestens 790,- € zzgl. Mehrwertsteuer fällig.

Notarbestätigung: Alternative zum Notaranderkonto

Beim Kauf von Immobilien gibt es eine interessante Alternative zum Notaranderkonto. Weniger Kosten als die Abwicklung über ein Anderkonto verursacht die Notarbestätigung. Bei der Notarbestätigung übernimmt es der Notar, dem Käufer zu bescheinigen, dass alle Voraussetzungen vorliegen, die für die lastenfreie Umschreibung des Eigentums auf den Käufer erforderlich sind. Erst wenn diese Bescheinigung vorliegt, überweist der Käufer den Kaufpreis direkt an den Verkäufer.

Bei weiteren Fragen zum Thema Notarbestätigung können Sie sich jederzeit telefonisch an einen der Rechtsanwälte oder Rechtsanwältinnen der Deutschen Anwaltshotline wenden.

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