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Führen eines Fahrzeuges unter Alkoholeinfluss

Ein Beitrag von Rechtsanwältin Mariella Mrosko
Stand: 20.06.2016

Was passiert, wenn man unter Alkoholeinfluss ein Fahrzeug im Straßenverkehr führt und von der Polizei angehalten wird? Welche Rechtsfolgen hat dies? Ein Promillewert gegen die 0,5-Grenze führt meist ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach sich.

Beim ersten Mal drohen eine Geldbuße über 500 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Schon beim zweiten Mal erhöht sich die Geldbuße auf 1000 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot.

Sollten jedoch mit 0,3 Promille Ausfallerscheinungen vorhanden sein oder ein Unfall verursacht worden sein, so zieht auch dieses ein Fahrverbot bzw. Entzug der Fahrerlaubnis nach sich. Sollte ein Unfall verursacht werden so ist mit höheren Strafen zu rechnen. Es kann ein Fahrverbot von mindestens 6 Monaten ausgesprochen werden und es drohen 3 Punkte.

Ab einem Promillewert von 1,1 handelt es sich hingegen um eine Straftat. Es folgen ein Fahrverbot von mindestens 6 Monaten, drei Punkte und eine Geldstrafe, die sich aus Tagessätzen zusammensetzt. Der Führerschein wird von der Polizei meist schon bei Tatbegehung sichergestellt. Bis die Staatsanwaltschaft entscheidet, vergehen auch einige Monate.

In einigen Bundesländern, so z.B. Bayern, erfolgt nunmehr auch die Anordnung einer MPU. Bis Dezember 2015 wurde diese meist erst ab einem Promillewert von 1,6 angeordnet. Es ist damit zu rechnen, dass sich auch weitere Bundesländer diese Rechtsprechung annehmen. Die MPU wird von der Verwaltungsbehörde angeordnet.

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