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Schadensabwicklung nach einem Verkehrsunfall

Ein Beitrag von Rechtsanwältin Mariella Mrosko
Stand: 18.04.2016

Tagtäglich kommt es auf deutschen Straßen zu Unfällen. Aber wie verhält man sich im Ernstfall richtig?

Nach einem Unfall sollte die Unfallstelle als erstes abgesichert werden, damit es nicht zu weiteren Schäden kommt. Die Polizei sollte informiert werden -  auch wenn der Schaden gering erscheint. Denn bei späterem bestreiten des Unfallgegners kann die Aufnahme des Unfalles durch die Polizei helfen, Ansprüche durchzusetzen. Bei Zeugen sollten die Kontaktdaten aufgenommen werden. Wenn die Unfallaufnahme abgeschlossen ist, sollte die eigene Versicherung kontaktiert und der Schaden gemeldet werden.

Die Versicherungen haben in ihren Verträgen meist eine Frist in der der Unfall gemeldet werden muss. Der Schaden sollte bei einer Werkstatt geschätzt werden und es sollte ein Kostenvoranschlag erstellt werden. Dieser sollte mit einer Schadensmeldung an die gegnerische Versicherung gesandt werden. Die gegnerische Versicherung wird den Schaden je nach Mitverschulden regulieren. Liegt das Verschulden allein beim Unfallgegner, dann wird die gegnerische Versicherung den Schaden übernehmen. Bei einem Mitverschulden wird der Schaden nach Höhe des Mitverschuldens von der gegnerischen Versicherung übernommen.

Den anderen Teil des Schadens muss der Geschädigte selbst übernehmen, wenn keine Vollkasko-Versicherung besteht. Der Schaden des Gegners wird bei einem Mitverschulden von der Haftpflicht übernommen.

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