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VW Abgasskandal: Welche Ansprüche haben die Anleger?

Ein Beitrag von Rechtsanwältin Jetta Kogan
Stand: 23.11.2015

Rechtsanwälte müssen sich seit September 2015 mit Anfragen beschäftigen, welche Ansprüche Anleger wegen des Abgas-Skandals bei der Volkswagen AG und den damit einhergehenden massiven Buchverlusten mit Aktien der Volkswagen AG haben. Der "Abgasskandal" zieht immer weitere Kreise, seit bekannt geworden ist, dass neben Fahrzeugen der Volkswagen AG auch seitens der Konzerntöchter Audi, Skoda, Seat und Porsche bei Dieselfahrzeugen die Software manipuliert wurde.

Die scheibchenweise Offenlegung der Softwaremanipulationen durch Volkswagen, führte zu immensen Kurseinbrüchen. Es ist nicht absehbar, in welcher Milliardenhöhe VW neben den im Raum stehenden Strafzahlungen in den USA Gelder für die Nachbesserung der manipulierten Fahrzeuge aufwenden muss.

Auch ist unabsehbar, wie sich der Abgasskandal auf die künftigen Verkaufszahlen auswirkt. Viele Aktionäre der Volkswagen AG fragen sich daher, welche Ansprüche gegen die Volkswagen AG Ihnen in der aktuellen Situation zustehen.

Es kommen für VW-Aktionäre Ansprüche auf Schadensersatz wegen Verstößen gegen kapitalmarktrechtliche Mitteilungspflichten, insbesondere nach § 37 b i. V. m. §§ 13, 15 WpHG in Betracht.

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann ein Anleger wegen Verletzung der Veröffentlichungspflicht i. S. d. § 37b WpHG den Erwerbsschaden ersetzt verlangen, also Rückzahlung des Erwerbsentgelts Zug um Zug gegen Hingabe der Aktien. Hierbei trägt der Anleger die Darlegungs- und Beweislast dafür, dass die Aktien wegen einer unterlassenen Mitteilung erworben wurden – also in Kenntnis der unterlassenen Mitteilung diese nicht gekauft worden wären.

Kann der Anleger dies nicht beweisen, steht ihm als Mindestschaden jedenfalls der Kursdifferenzschaden zu. Das ist der Betrag, um den die Aktien bei rechtzeitiger Veröffentlichung der Meldung billiger hätten erworben werden können. Dieser Nachweis dürfte vorliegend unschwer anhand des tatsächlich erfolgten Kurseinbruchs zu führen sein. Fraglich ist dann, welche Anleger den Schadensersatzanspruch geltend machen können.

Nach aktuellem Erkenntnisstand betrifft die betrügerische Software Fahrzeugauslieferungen ab 2009. Die Technologie hierfür muss daher spätestens 2007/2008 im VW-Konzern diskutiert worden sein. Es ist daher davon auszugehen, dass jedenfalls Anleger, die Aktien der Volkswagen AG ab 2009 erworben und am 20.09.2015 noch in ihrem Depot gehalten haben, anspruchsberechtigt sind.

Es bleibt abzuwarten, ob aufgrund der VW-internen Recherchen oder der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen auch Anlegern, die Aktien vor dem Jahre 2009 erworben haben, Schadensersatzansprüche zustehen. Wir informieren darüber auf unserer Sonderseite zum VW-Abgasskandal.

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