Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Gesetzliche Situation ohne Vorsorgevollmacht

Stand: 20.04.2015

Eine Vielzahl der Menschen geht davon aus, dass Ehepartner oder nahe Angehörige die notwendigen Entscheidungen treffen können bzw. müssen, wenn der eigene Wille nicht mehr geäußert werden kann. Das ist nicht richtig. Es gibt im deutschen Recht keine derartige Regelung. Es gibt keine automatische gesetzliche Vertretung für einen Erwachsenen.

Liegt daher bei einem Selbst die Handlungs- und/oder die Äußerungsfähigkeit nicht mehr vorliegt, muss das Betreuungsgericht - auf Antrag oder von Amts wegen - einen Betreuer bestellen. Dies bedeutet, dass ein Ehemann seine Ehefrau ohne (Vorsorge-)Vollmacht nicht vertreten kann und umgekehrt. Gesetzliche Regelungen wie bei der Vertretung von minderjährigen Kindern durch die sorgeberechtigten Eltern gibt es nicht. Jeden kann es jederzeit treffen, dass er vorübergehend seine Angelegenheiten nicht regeln kann. Nur eine Vorsorgevollmacht kann verhindern, dass von Amts wegen eine Betreuung angeordnet wird. Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigt eine Person (Vollmachtgeber) eine andere Person (Vollmachtnehmer), im Falle einer Notsituation bestimmte Aufgaben für den Vollmachtgeber zu erledigen.

Mit der Vorsorgevollmacht wird der Bevollmächtigte zum Vertreter im Willen, das heißt, er entscheidet anstelle des nicht mehr handlungs- und/oder äußerungsfähigen Vollmachtgebers. Durch die Vollmacht bevollmächtigt der Vollmachtgeber den Vollmachtnehmer gemäß § 167 Abs. 1 BGB, in seinem Namen für ihn bindende Entscheidungen zu treffen und rechtswirksame Erklärungen abzugeben. Zielsetzung einer Vorsorgevollmacht ist daher immer, dass eine dem Vollmachtgeber vertraute Person nach den Werten und dem mutmaßlichen Willen des Vollmachtgebers handelt. Der Vorsorgevollmachtgeber allein bestimmt durch die Vorsorgevollmacht, wer ihn in den Fällen von Handlungs- und/oder Äußerungsunfähigkeit vertritt, damit kann in den meisten Fällen eine Betreuung vermieden werden (§ 1896 Abs. 2 BGB).

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-27
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.






Rechtsbeiträge über Zivil-/ Zivilprozeßrecht
Interessante Beiträge zu Vertretung

Anwaltliche Vertretung vor dem Arbeitsgericht
| Stand: 19.02.2016

Wenn ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber die Kündigung seines Arbeitsverhältnisses bekommt, will er oftmals dagegen vor dem Arbeitsgericht klagen. Vor den Arbeitsgerichten gibt es in der 1.Instanz keinen Vertretungszwang. ...weiter lesen

Den geeigneten Rechtsanwalt auswählen
| Stand: 09.01.2015

Der Auftrag, einen Rechtsstreit zu führen, entspricht bei höheren Gegenstandswerten manchmal der Anschaffung eines neuen Pkws. Man würde niemals einfach hingehen und irgendein Fahrzeug drauflos kaufen. Entsprechend ...weiter lesen

Verfehlter Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid
| Stand: 17.02.2014

Nur wer der Adressat eines Bußgeldbescheides ist, kann dagegen wirksam Einspruch erheben. Es sei denn, der tatsächlich Betroffene hat eine Vollmacht zu seiner Verteidigung und Vertretung erteilt. Trifft dies nicht ...weiter lesen

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-27
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.707 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 25.07.2018
Danke hatte angerufen wegen fahren ohne Fahrerlaubnis

   | Stand: 24.07.2018
Leider ist Hr. Koch nicht in der liste, aber ich bin sehr zufrieden mit der netten und kompetenten Beratung.

   | Stand: 18.07.2018
Sehr geehrte Damen und Herren,das ist eine sehr gute PLattform, um offene Fragen zu Rechtsproblemen zu klären.Ich werde sicher wieder einmal nutzen und auch weiter empfehlen.

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-27
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Zivilprozessrecht | Anwaltsrecht | Zivilprozessrecht | Zivilrecht | Anwaltsbüro | Anwaltshaftrecht | Anwaltshaftung | Erstberatung | Kanzlei | Mandat | Postausgang | Postausgangsbuch | Raterteilung | Rechtsbeistand | Verfahren | Anwaltswechsel

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-27
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen