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Handwerker stürzt vom Dach - selber schuld


Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt Tim Vlachos
Stand: 04.04.2014

Stürzt ein Handwerker bei Montagearbeiten auf dem Dach eines Gebäudes ab, so ist dafür nicht der Bauherr, sondern er selbst verantwortlich. Ein Monteur hat als Fachmann grundsätzlich die eigene Sicherheit selbst zu gewährleisten - zumindest im Falle eines privaten Auftraggebers. Das hat das Oberlandesgericht Hamm festgestellt (Az. 11 W 15/14).

Ein Elektriker fiel bei der Montage einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Flachdach einer 7 Meter hohen Halle in die Tiefe und verletzte sich schwer. Seinem Gewicht hielten die transparenten Lichtfelder am Rande der Konstruktion nicht stand und er durchbrach versehentlich die dünnen Plastikplatten. Eine latente Gefahr, auf die ihn seiner Meinung nach der Auftraggeber hätte aufmerksam machen und vor der er ihn auf Grund seiner Verkehrssicherungspflicht besonders hätte schützen müssen. Weshalb der Handwerker von dem Eigentümer der Halle nunmehr 27.000 Euro Schmerzensgeld verlangte.

Allerdings zu Unrecht, wie das Gericht betonte. Die grundsätzlich bestehende Verkehrssicherungspflicht eines Bauherrn käme hier im buchstäblichen Sinne nicht zum Tragen. "Denn als Fachleute kennen Handwerker die Gefahren, die bei der Ausführung ihrer Arbeiten für sie selbst und für Dritte entstehenden - im Gegensatz zu einem mit ihrem Gewerbe nicht vertrauten privaten Auftraggeber", erklärt Rechtsanwalt Tim Vlachos. Der Hallenbesitzer habe davon ausgehen dürfen, dass der Montagefachmann das Risiko des Durchbrechens erkennt und sich darauf entsprechend einstellt. Jedenfalls habe er nicht eingreifen und den Handwerker zu entsprechenden Sicherungsmaßnahmen veranlassen müssen. Für deren Einhaltung sei ein Bauherr nun Mal gegenüber einem beauftragten Fachmann nicht verantwortlich zu machen.

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