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Angabe der Wohnfläche im Mietvertrag für mögliche Mietminderung

Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt Frank Böckhaus
Stand: 07.04.2014

MietminderungVermieter sind nicht gezwungen, die Wohnfläche im Mietvertrag anzugeben

Möchte ein Mieter die Miete mindern, weil die tatsächlich gemessene Wohnfläche kleiner ist, als die in der Internetanzeige angegebene, muss die Quadratmeterangabe auch im Mietvertrag enthalten sein, damit es als verbindliche Zusage und Bestätigung für die Fläche angesehen werden kann. Das hat das Amtsgericht München entschieden und eine Klage auf Mietminderung abgewiesen (Az. 424 C 10773/13).

Im vorliegenden Fall hat eine Mieterin ihre Wohnung ausmessen lassen und hat dann festgestellt, dass die Wohnung nur 126 Quadratmeter bietet. Allerdings wurde die Wohnung in der Internetanzeige mit 164 Quadratmetern angeboten. Auch damals bei der Wohnungsbesichtigung hatte der Makler die Wohnung mit 164 Quadratmetern angepriesen. Daher klagte sie vor Gericht und wollte eine Mietminderung sowie Rückzahlung der zu viel gezahlten Miete durchsetzen.

Das Gericht hat die Klage der Frau aber abgewiesen. In der Regel dürfen Mieter zwar zu viel gezahlte zurück verlangen und die Miete mindern, wenn die tatsächliche Wohnfläche mehr als 10 Prozent von der vertraglich vereinbarten Mietfläche abweicht. Allerdings fehlt hier die Flächenangabe im Mietvertrag. „Mieter können sich nicht auf Angaben in Wohnungsannoncen beziehen, sondern müssen darauf achten, dass Angaben wie die Wohnungsfläche in den Mietvertrag aufgenommen werden“, erklärt Rechtsanwalt Frank Böckhaus.

Das Gericht merkte an, dass Vermieter nicht gezwungen sind, die Wohnungsgröße in den Mietvertrag mit aufzunehmen. Vielmehr müsse der Mieter gegebenenfalls den Vermieter vor Vertragsabschluss darauf ansprechen und von ihm verlangen, dass die Wohnfläche mit in den Vertrag aufgenommen wird. Anders als im Kaufrecht könne man nicht davon ausgehen, dass die Angaben der Annonce automatisch Vertragsbestandteil sind.

Bild: Moe_/flickr.com/cc-by

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