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Arbeitgeber muss keinen Hund im Büro dulden


Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Dr. Sonja Tiedtke, LL.M.
Stand: 25.03.2014

Hund im BüroHund im Büro: Arbeitgeber kann, muss ihn aber nicht dulden

Der Chef darf einer Angestellten verbieten, den Hund auf Arbeit mitzunehmen, wenn das Tier die Arbeit im Büro beeinträchtigt. Das darf der Arbeitgeber sogar dann, wenn andere Kollegen ihren – allerdings braven – Hund mitbringen dürfen. Das hat das Landearbeitsgericht Düsseldorf entschieden und lehnte wie auch die Vorinstanz die Klage der Hundebesitzerin ab (Az. 9 Sa 1207/13).

Die Angestellte einer Werbeagentur besitzt eine dreibeinige Hündin, die stets mit ins Büro kommen durfte. Die Mitarbeiter und auch der Geschäftsführer fühlen sich jedoch von dem Tier gestört und auch bedroht. Die Hündin soll Menschen grundlos anknurren, weshalb sich einige Kollegen nicht mehr ins Büro trauten. Der Arbeitgeber meint, dass die Hündin ein gefährliches soziales und territoriales Verhalten zeige und traumatisiert sei und dem Frauchen daher untersagte, sie weiterhin mit auf Arbeit zu nehmen.

Die Angestellte pochte jedoch auf Gleichbehandlung unter Kollegen, schließlich dürfen auch andere ihren Hund mit ins Büro nehmen. Daher verklagte sie ihren Arbeitgeber.

Das Landesarbeitsgericht bestätigte jedoch die Entscheidung des Arbeitsgerichts. Auch wenn der Arbeitgeber Hunde im Büro grundsätzlich erlaubt, muss er das Tier der Klägerin nicht dulden, wenn es sachliche Gründe dafür gibt. Das sei nach Ansicht des Gerichts hier der Fall: Denn die Hündin störe offensichtlich den Arbeitsablauf. „Die Erlaubnis, einen Hund mit ins Büro zu nehmen, darf an die Bedingung geknüpft werden, dass die Arbeit dadurch nicht beeinflusst wird“, erklärt Rechtsanwältin Dr. Sonja Tiedtke den Richterspruch. Daher sei der Grundsatz auf Gleichbehandlung hier auch nicht verletzt, wenn in der Firma nur unauffällige Hunde geduldet werden.

 

Bild: .waldec/flickr.com/cc-by

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