Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Versicherung muss Behandlungskosten nach Unfall nicht immer übernehmen

Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Petra Nieweg
Stand: 30.10.2013

Versichuerngsschutz
Der Nachweis, dass Verletzungen durch einen Unfall verursacht wurden, ist entscheidend für eine Kostenübernahme

Unfallgeschädigte können die Kosten von ärztlichen Untersuchungen, Behandlungen oder Sonstigem nur dann von der Versicherung des Unfallverursachers übernehmen lassen, wenn bei ihnen auch tatsächlich körperliche Schäden nachgewiesen werden können, die auf den Unfall zurückzuführen sind. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (Az. VI ZR 95/13).

Der Sachverhalt: Auf einer Straße kam es zu einem Unfall zweier Pkw. Der Unfallverursacher war frontal auf ein anderes Fahrzeug geprallt. Die Unfallopfer klagten nach einigen Tagen über Verspannungen im Hals-, Nacken- und Rückenbereich. Daraufhin suchte eines der Opfer den Arzt auf, der die Frau dann aufgrund eines Verdachts auf eine Halswirbelkörperverletzung in ein Krankenhaus überwiesen hat. Obwohl der Verdacht dort nicht bestätigt wurde, ließ sie sich nach der Entlassung aus dem Krankenhaus physiotherapeutisch weiterbehandeln. Die Beifahrerin der Frau hatte auch Schmerzen im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule und hat sich ebenfalls ärztlich behandeln lassen. Die Kosten der Beifahrerin wollte die Versicherung des Unfallverursachers nicht übernehmen, womit die Versicherung der Unfallgeschädigten nicht einverstanden war und vor Gericht geklagt hat.

Der Fall ging bis zum Bundesgerichtshof, wo die Richter diesen dann zur erneuten Beweisaufnahme an die zweite Instanz zurückverwiesen haben. „Das Landgericht hat hier nach Meinung des Bundesgerichtshofs keine sorgfältige Beweisaufnahme durchgeführt“, erklärt Rechtsanwältin Petra Nieweg. Sollte sich herausstellen, dass der Unfall ursächlich für die Verletzungen war, müssen die Behandlungskosten von der Versicherung des Beklagten übernommen werden.

Bildquelle: Simon Davison/flickr/cc-by

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-27
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Kontakt zur Autorin des Beitrages:
Rechtsanwältin Petra Nieweg   |Hier klicken





Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Amtsgericht

Belangen für Taten der Familienmitglieder | Stand: 21.08.2014

FRAGE: Meine Schwester lebt seit einem Jahr im Ausland und ich habe zur ihr schon lange keinen Kontakt mehr. Emails bleiben unbeantwortet.Sie hat einen Rechtsstreit mit einem Autohändler, der ihr Auto gekauf...

ANTWORT: Sie sollten den Absender nochmals darauf hinweisen, dass Ihre Schwester nicht bei Ihnen wohnt. Sollte aber ein Schreiben zugestellt werden, erkennbar am gelben Umschlag müssen Sie sofort reagieren ...weiter lesen

Abdeckung medizinischer Versorgung durch private Krankenkasse | Stand: 03.04.2013

FRAGE: Erfüllen 30% Selbstbehalt auf ambulante medizinische Versorgung - bei 70% Beihilfe (Land Niedersachsen) auf medizinische Versorgung plus 30% Deckung der stationären und zahnmedizinischen Versorgun...

ANTWORT: Ihren Ansatz, die private Krankenkasse zu zwingen, Ihnen das Gegenstück zu der 70 % Deckung seitens der Beihilfe anzubieten, halte ich für sehr interessant, ich denke auch, dass Ihr Anliege ...weiter lesen

Erzwungenes Geständnis eines Alkoholikers | Stand: 28.12.2012

FRAGE: Ein Alkoholiker legt vor Gericht ein Geständnis ab. Das Gericht und auch der Verteidiger wissen, dass er Alkoholiker ist, handeln aber eine geringeres Strafmaß aus, wenn er ein Geständni...

ANTWORT: Was nun Ihre Frage angeht, so ist entscheidend wie alkoholisiert der Angeklagte war. Wenn er nicht mehr verhandlungsfähig war, dann hätte nicht verhandelt werden dürfen, allerdings müsst ...weiter lesen

Prozessfinanzierung - Gegenseite spielt auf Zeit | Stand: 28.05.2012

FRAGE: Die Frau meines Neffen war durch einen PKW Unfall, den sie nicht zu verantworten hat (25%ige Teilschuld wurde wohl zugestimmt), mehrere Monate krank geschrieben und ist heute und wohl auch für di...

ANTWORT: Zu Ihrer Frage ob der RA nur im Erfolgsfall bezahlt werde muss, sprechen Sie das Erfolgshonorar an. Dieses hätte aber vor dem Prozess mit dem RA vereinbart werden müssen, scheidet folglich i ...weiter lesen

Sexkontakteanbieter erkennt einen Widerruf nicht an | Stand: 07.01.2011

FRAGE: Ich habe mich bei einem Sexkontakteanbieter angemeldet und einen Vertrag abgeschlossen, zwei Tage nach der Anmeldung habe ich den Vertrag widerrufen und das Geld wieder verlangt da wurde mir mitgeteil...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,aufgrund der von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt:In den AGB unter Punkt 4 befindet sich folgender Hinweis:Besondere Hinweise:Ih ...weiter lesen

SCHUFA Eintrag wegen unwissentlichen Bestehens eines Handyvertrags | Stand: 06.09.2010

FRAGE: Ich hab vor 2005 einen Handyvertrag mit der Firma V. gehabt. Leider hab ich alle Unterlagen zu diesem Vertrag weggeschmissen. Seitdem hab ich eine Prepaid-Karte von S. Nun wollte ich ein neuen Vertra...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant, grundsätzlich sind Ansprüche aus dem Jahre 2007 noch nicht verjährt. Gemäß § 195 BGB beträgt die Verjährungsfrist drei Jahre und endet ers ...weiter lesen

Mann setzt seine Frau vor die Tür - Welche Rechte hat die Frau? | Stand: 02.09.2010

FRAGE: Ich wurde am Sonntag von meinem Mann vor die Türe unseres gemeinsamen Hauses gesetzt und mußte alle Schlüssel abgeben. Grund: die Umstände mit mir zusammen zuleben seien unzumutbar...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin,Fragestellung: Was kann ich tun. Ist es rechtens, dass ich aus meinem Haus ausgewiesen werde und auch keine Schlüssel mehr habe?Die Frage der Rechtsmäßigkeit de ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Zivil-/ Zivilprozeßrecht
Interessante Beiträge zu Amtsgericht

Voraussetzungen für eine öffentlichen Zustellung
| Stand: 29.10.2015

Es passiert immer mal wieder: Personen, gegen die ein Anspruch besteht bzw. denen etwas nachweisbar zugestellt werden muss, z. B. eine Klageschrift, sind abgetaucht, unbekannt verzogen oder haben sich ins Ausland abgesetzt. ...weiter lesen

Kein Verzicht auf Abstammungsgutachten bei allgemeiner Abgeltungsklausel
| Stand: 05.05.2014

Das OLG Nürnberg hat in dem Verfahren 7 UF 187/14 mit Beschluss vom 13.03.2014 entschieden, dass eine allgemeine Abgeltungsklausel in der Regel nicht den Verzicht auf die Klärung der Abstammung mit umfasst. In ...weiter lesen

Rechtswidrige Drohungen bei Facebook - Gewaltschutzgesetz
| Stand: 06.03.2014

Immer wieder kommt es vor, dass in sozialen Netzwerken der Umgangston bedenkliche Formen annimmt. Dabei findet dieser raue Umgangston nicht nur unter Jugendlichen, sondern auch unter Erwachsenen statt. So wurde auf Facebook ...weiter lesen

Europäischer Gerichtshof stärkt Verbrauchergerichtsstand
| Stand: 09.12.2013

Ist eine unternehmerische Tätigkeit auch auf ein anderes europäisches Land ausgerichtet, muss das eingesetzte Mittel, z. B. Internet, beim Abschluss des Vertrags nicht verwendet worden sein, damit der Verbraucher ...weiter lesen

Nächtliche Fixierung eines Kindes
| Stand: 26.09.2013

Soll ein Kind, das in einer heilpädagogischen Einrichtung untergebracht ist, aus medizinischen Gründen nachtsüber im Bett festgebunden werden, muss die notwendige Einwilligung dazu von den Eltern selbst kommen. ...weiter lesen

Arbeitsrecht: Kündigungsschreiben unter Anwesenden im Original übergeben
| Stand: 17.09.2013

Immer wieder wird vor den Arbeitsgerichten die Frage diskutiert, ob die Kündigung entsprechend dem Schriftformerfordernis des Bürgerlichen Gesetzbuches dem Empfänger zugegangen ist und welche Anforderungen ...weiter lesen

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-27
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.
Kontakt zur Autorin des Beitrages:
Rechtsanwältin Petra Nieweg   |Hier klicken

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.209 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-27
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Zivilprozessrecht | Mietrecht | Zivilprozessrecht | Zivilrecht | Gericht | gerichtlich | Gerichtsbarkeit | Gerichtsort | Gerichtsstand | Gerichtszuständigkeit | Instanzen | Landgericht | Mahngericht | Oberlandesgericht | Registergericht | Zivilgericht | Zivilstreit

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-27
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen