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Fantasy-League-Spiel nicht als Glückspiel zu werten


Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt Thomas Nolting
Stand: 21.10.2013

VerordnungEin Glücksspiel muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um als solches zu gelten

Das Fantasy-League-Spiel „Super-Manager“ ist nicht als Glücksspiel anzusehen, da es die Voraussetzungen, die im Glücksspielstaatsvertrag festgelegt sind, nicht erfüllt. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden (Az. 8 C 21.12).

Ein Medienunternehmen hat 2009 im Internet ein Spiel mit dem Namen „Super-Manager“ angeboten. Es handelte sich um ein sogenanntes Fantasy-League-Spiel, bei dem Mitspieler eine Fußballmannschaft aus Spielern der Bundesliga zusammenstellen mussten. Um mitspielen zu können, mussten Interessierte 7,99 Euro zahlen. Jedes Wochenende konnten Mitspieler ein Team zusammenstellen und am Ende des Spieltages haben die aufgestellten Fußballspieler Punkte bekommen, die abhängig davon waren, wie gut die Kicker in den echten Bundesligaspielen gespielt haben. Ziel des Spiels war es, am Ende der Bundesliga-Saison die meisten Punkte zu haben. Der erstplatzierte erhielt dann 100.000 Euro Preisgeld. Außerdem hatten Spieler die Chance auf verschiedene Sachpreise. Das Regierungspräsidium Karlsruhe sah in dem Spiel eine Art Glücksspiel und verbot dem Unternehmen, das Spiel weiterhin zu betreiben. Dagegen klagte das Unternehmen und ging vor Gericht.

Nachdem das Verwaltungsgericht die Klage zunächst abgewiesen hatte, ging der Kläger in Revision. Der Verwaltungsgerichtshof hob das Urteil der ersten Instanz dann auf, da es sich laut Gericht bei dem „Super-Manager“ um kein Glücksspiel handele. Die danach eingelegte Revision des beklagten Landes wurde vom Bundesverwaltungsgericht abgewiesen. Die Richter begründeten ihre Entscheidung mit der Vorschrift aus § 3 Abs. 1 Satz 1 des Glücksspielstaatsvertrages. Dort ist vorgeschrieben, dass ein Glücksspiel erst dann als solches gilt, wenn die Chance einen Gewinn einzufahren vom Zufall abhängt. Außerdem muss nach der Vorschrift ein Entgelt geleistet werden, welches eine Gewinnchance ermöglicht. Beides lag her aber nicht vor. „Die bei der Anmeldung getätigte Zahlung von 7,99 Euro hat das Gericht als Teilnahmegebühr angesehen. Jeder Mitspieler war dann selber für den Erfolg der fiktiven Mannschaft zuständig“, erklärt Rechtsanwalt Thomas Nolting.

Bildquelle: Triin Q/flickr/cc-by

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