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Arbeitsunfall - Treppensturz wegen Geschäftspost


Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Tanja Leopold
Stand: 10.06.2013

Unfallversicherung
Schienbeinbruch auf dem Weg zum Briefkasten

Fällt ein Unternehmer auf den Treppenstufen eines privat und geschäftlich genutzten Gebäudes herunter, weil er die Geschäftspost nach oben bringen wollte, so muss das die Berufsgenossenschaft als Arbeitsunfall werten. Das hat das Sozialgericht Heilbronn entschieden (Az. S 3 U 2912/12).

Der Unternehmer leitet eine Kfz-Werkstatt, welche sich im gleichen Gebäude befindet, wie die Privatwohnung. Seine Wohnung und die Büroräume befinden sich im 1. Stock, wogegen die Werkstatt im Erdgeschoss zu finden ist. Am besagten Tag des Unfalls wollte der Mann die Geschäftspost holen und seiner Frau bringen. Diese war nämlich für die Erledigung der Geschäftspost zuständig. Er machte sich auf den Weg zum Briefkasten, kam allerdings gar nicht soweit, die Post zu seiner Frau zu bringen. Er stürzte und zog sich eine Fraktur des rechten Schienbeins zu. Die Folge: mehrfache Operationen. Zwar zahlte die Berufsgenossenschaft dem Geschädigten ein Verletztengeld über 5.000 Euro, allerdings weigerte sich die Versicherung, den Unfall als Arbeitsunfall anzuerkennen. Der Mann habe seine Arbeit unterbrochen, um die Post zu holen. Daher bestehe auch kein Versicherungsschutz. Der Unternehmer sah dies anders und klagte vor Gericht.

Mit Erfolg, denn die Richter sind er Meinung, dass die Berufsgenossenschaft den Sturz als Arbeitsunfall anerkennen muss. Die genutzte Treppe stelle den einzig möglichen Weg vom Obergeschoss zum Untergeschoss dar. „Der Unternehmer hat hier den einzig möglichen Weg nach unten genutzt. Außerdem wurde die Treppe von ihm eindeutig zu betrieblichen Zwecken genutzt, da er die Geschäftspost holen wollte“, so Rechtsanwältin Tanja Leopold.

Bildquelle: Metaphos/flickr/cc-by

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