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Rechtliche Gefahren für die eigene Homepage vermeiden

Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt Alexander Peter Taubitz
Stand: 07.06.2013

Impressum
Auch Hobby-Webmaster sollten ihre Homepage rechtlich prüfen

Bei der Erstellung der eigenen Homepage müssen einige rechtliche Punkte beachtet werden, damit sich der Internetauftritt nicht zum Abmahn-Albtraum entwickelt. Eine Vielzahl an kostenloser Homepage-Software ermöglicht es Hobby-Webmastern, die eigene Homepage auch fast ohne HTML-Kenntnisse zu erstellen. Dabei bedenken viele aber nicht, dass die Tools in der Regel nur ein Werkzeug für die Erstellung sind. Das heißt, Sie als Betreiber Ihrer eigenen Homepage haften für Inhalte, welche auf Ihrer Homepage zu finden sind. Wie kann man sich am besten absichern? Unser Ratgeber beschreibt potenzielle Gefahren, welche einem drohen können und wie man diese vermeiden kann.

Impressum

Wird die Webseite nur privat genutzt, ist es nicht zwingend erforderlich, ein Impressum aufzuweisen. Allerdings rät Rechtsanwalt Alexander P. Taubitz: „Webmaster, welche ihre Homepage privat betreiben, sollten trotzdem ein Impressum einbauen, da die meisten Internetseiten sich an einen größeren Personenkreis richten.“ Im Impressum einer privaten Homepage sollte der vollständige Vor- und Nachname, die komplette Wohnanschrift sowie die E-Mail-Adresse des Webmasters auftauchen. Zudem sollte es auch als „Impressum“ benannt werden und sichtbar auf jeder Unterseite der Webseite platziert werden. Möchte man sich die Mühe sparen, kann auch der kostenlose „Impressum-Generator“ der Deutschen Anwaltshotline genutzt werden.

Disclaimer

Um es klarzustellen: Ein rechtlich korrekter Disclaimer stellt keinen Freifahrtsschein dar, um bewusst rechtswidrige Inhalte, wie Links oder urheberrechtlich geschütztes Material auf seine Webseite zu stellen. Denn auch ein vollständiger Disclaimer ist nutzlos, wenn der Webmaster auf der Webseite erscheinende Inhalte vorher nicht auf Rechtswidrigkeit prüft. Im Idealfall sollte ein Disclaimer also die gewissenhafte Prüfung von Links und Urheberrechten zum Zeitpunkt der Verknüpfung bzw. Einstellung gewährleisten. Daneben gilt es Besucher über Datenschutz, Datenübermittlung, Cookies, Bestands- sowie Nutzungsdaten aufzuklären. Falls Sie zum Beispiel Verknüpfungen in Form von Social-Media-Buttons („Like-Button“, „+1-Button“, „Tweet-Button) auf der Webseite nutzen, muss auch hier der Besucher über Art, Umfang und Nutzungszweck der übermittelten Daten in Kenntnis gesetzt werden. Einen rechtlich korrekten Disclaimer können Sie sich mit dem „Disclaimer-Baukasten“ der Deutschen Anwaltshotline zusammenstellen, kostenlos.

Falls Sie schon eine eigene Homepage erstellt haben und die einzelnen Punkte nicht mühsam abarbeiten möchten, können Sie auch unseren kostenlosen Homepage-Check nutzen. Hier prüfen auf Internetrecht spezialisierte Rechtsanwälte Ihre Webseite auf mögliche Verstöße, wie Namens- und Kennzeichnungsrecht der Domain, die Vereinbarkeit des Impressums mit dem Telemediengesetz und weitere Problembereiche.

Bildquelle: Elvert Barnes/flickr/cc-by

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