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Lügen beim Bewerbungsgespräch?


Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt Hans-Jürgen Leopold
Stand: 22.04.2013

Arbeitnehmer
Vorstellungsgespräch - Bewerber dürfen manchmal lügen

Frage: Ich hatte ein Bewerbungsgespräch bei einem großen Unternehmen und bin mir nicht sicher, ob ich alle Fragen, die mir gestellt wurden, auch wahrheitsgemäß beantworten musste. Daher interessiert es mich, ob ich mich in irgendeiner Form schuldig gemacht habe, wenn ich diese Fragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet habe. Unter anderem fragte man mich nach meiner Konfession, Vorstrafen und Nebenbeschäftigungen.

Antwort: Das Arbeitsrecht umfasst unter anderem den Schutz des Persönlichkeitsrechts für Bewerber und differenziert zwischen zulässigen und unzulässigen Fragen. Während Sie als Bewerber bei unzulässigen Fragen nicht wahrheitsgemäß antworten müssen, sind Sie verpflichtet, erlaubte Fragen der Wahrheit entsprechend zu beantworten. Ansonsten kann der Arbeitsvertrag nach § 123 BGB wegen Täuschung infrage gestellt werden. Daher ist es wichtig, den Unterschied zwischen erlaubten und nicht erlaubten Fragen zu kennen.

Die Frage nach Ihrer Religionszugehörigkeit geht den Arbeitgeber in der Regel nichts an, außer die Stelle hat etwas mit Religion zu tun. Kirchliche Institutionen dürfen diese Frage bedenkenlos stellen. Ihr Vorstrafenregister müssen Sie auch nur bei speziellen Berufsgruppen preisgeben. Bei Polizisten, Zollbeamten, Berufssoldaten und vielen anderen staatlichen Tätigkeiten ist es durchaus üblich, dass der Arbeitgeber ein Führungszeugnis verlangt. Auch bei Berufsgruppen, welche mit Sicherheit und Ordnung zu tun haben, wie zum Beispiel Sicherheitspersonal, ist die Nachfrage nach Vorstrafen üblich. Damit minimieren Arbeitgeber das Risiko, einen potenziell gefährlichen Mitarbeiter einzustellen.

Ob Sie einen Nebenjob haben oder es beabsichtigen, eine Nebenbeschäftigung anzunehmen, darf der Arbeitgeber fragen. Für den Arbeitgeber ist das wichtig zu wissen, denn ein möglicher Minijob kann Ihre Leistung nach Arbeitsantritt einschränken.

Bildquelle: Hallenser/flickr/cc-by

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Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

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