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Arbeitszeugnis: Schadenersatz von Ex-Arbeitgeber


Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt Hans-Jürgen Leopold
Stand: 19.04.2013

Arbeitszeugnis
Arbeitszeugnis: Verweigerung kann teuer werden für den Arbeitgeber

Ignoriert der frühere Arbeitgeber mehrmals die Bitte, ein Arbeitszeugnis auszustellen und erhält der ehemalige Mitarbeiter aufgrund des fehlenden Arbeitszeugnisses Absagen auf Bewerbungen, muss der Arbeitgeber Schadenersatz leisten. Dies hat das Arbeitsgericht Bremen-Bremerhaven beschlossen (Az. 1 Ca 1309/10).

Ein Arbeitgeber kündigte einem Mitarbeiter, woraufhin dieser mehrmals ein Arbeitszeugnis anforderte, welches der Arbeitgeber aber nicht ausstellte. Der Arbeitnehmer schrieb währenddessen Bewerbungen und erhielt eine Absage mit der Begründung, dass kein Arbeitszeugnis von der letzten Beschäftigung vorliegt. Der Arbeitnehmer verlangte daraufhin Schadenersatz von seiner Ex-Arbeitsstätte, da seine Bewerbungen ohne ein Arbeitszeugnis keinen Erfolg erzielen würden. Der ehemalige Arbeitgeber war der Meinung, dass er durchaus ein Zeugnis ausgestellt hätte, wenn der Arbeitnehmer eins formuliert hätte.

Der Arbeitnehmer bekam Recht vor dem Arbeitsgericht Bremen-Bremerhaven. Arbeitgeber seien nach einer Kündigung eines Mitarbeiters verpflichtet, ein qualifiziertes Arbeitszeugnis auszustellen. Dem Argument, der Arbeitnehmer hätte ein selbst formuliertes Zeugnis einreichen müssen, widersprachen die Richter. „Arbeitgeber stehen selbst in der Pflicht, das Zeugnis auszustellen. Er hat kein Recht vom Arbeitnehmer zu verlangen sein Zeugnis selbst zu schreiben“, so Rechtsanwalt Hans-Jürgen Leopold.

Wegen der Pflichtverletzung des Arbeitgebers bewilligte das Arbeitsgericht dem Gekündigten einen Schadenersatz in Höhe vom entgangenen Verdienst über sechs Wochen. Denn wäre der Arbeitnehmer eingestellt worden, müsse man davon ausgehen, dass das Arbeitsverhältnis mindestens sechs Wochen angedauert hätte.

Bildquelle: © eccolo / fotolia

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