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Mit der Gaspistole zur Arbeit?

Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Jetta Kasper
Stand: 04.04.2013

Frage: Ich bin Kellner, komme nachts immer erst sehr spät im Dunkeln nach Hause und will mir jetzt zu meiner Sicherheit eine Gaspistole zulegen. Brauche ich dafür die Zustimmung meines Chefs, wenn ich die Pistole auch mit zur Arbeit ins Restaurant nehme?

Antwort: Wer eine Schreckschusswaffe mit sich führen will, darf das tun, sofern er das 18. Lebensjahr vollendet hat. Er muss dann niemanden weiter um Zustimmung bitten. Allerdings braucht er dafür einen so genannten "Kleinen Waffenschein". Den gibt's je nach Bundesland und Stadt von der Polizei, dem Ordnungsamt, dem Landratsamt, dem Kreisverwaltungsreferat oder der Gemeinde. Übrigens problemlos, wenn dort keine Vorstrafeneinträge oder etwa Hinweise auf eine Alkoholabhängigkeit vorliegen.

Damit aber kein Missverständnis entsteht: Schießen dürfen Sie mit Ihrer Schreckschusswaffe in der Öffentlichkeit auch trotz Waffenscheins normalerweise nicht - außer in Notwehr.

Und Sie müssen bei einer Kontrolle den Waffenschein nebst Personalausweis jederzeit vorweisen können. Sind Sie "bewaffnet", aber können sich nicht ausweisen, wird eine Geldbuße fällig, die im Extremfall mit 10.000 Euro zu Buche schlagen kann. Haben Sie eine solche Waffe dabei, besitzen aber gar keinen Waffenschein, ist das sogar eine Straftat, für die bis zu 3 Jahren Haft fällig werden können. Nur in den eigenen vier Wänden oder auf dem eigenen Grundstück ist der bloße Besitz von Gas- und Schreckschusswaffen prinzipiell erlaubt und wird weniger restriktiv behandelt.

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