Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Unterschiedliche Verjährungsfristen beim Anlegerschutz

Stand: 04.04.2013

Schadensersatzansprüche gegen die Bausparkasse Badenia waren wegen arglistiger Täuschung über nicht mitgeteilte Vermittlungsprovisionen von über 15 % vom Kaufpreis auch wesentlich später als drei Jahre nach der Zeichnung der Anlage noch nicht verjährt. Die Verjährungsfrist begann erst bei voller Kenntnis aller Umstände zu laufen, sogar trotz Kenntnis des Prozessbevollmächtigten von einem kritischen Prüfbericht. Das hatte das Oberlandesgericht Karlsruhe gerade noch in einem Anlegerschutzfall mit Urteil vom 27.11.2012 (Aktenzeichen 17 U 236/11) mit Hinweis auf § 199 Abs. 1 Ziff. 2 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) entschieden.    

Nun schränkt die aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen vom 26. Februar 2013 (Aktenzeichen XI ZR 498/11) die Haftung der Banken bei einer maroden Anlage in einen Filmfond wieder etwas ein. Der BGH legte nämlich in dem entschiedenen Fall den Beginn der dreijährigen Verjährungsfrist schon auf den Zeitpunkt der Zeichnung der Investition vor. Nicht nur die objektiven, sondern auch die subjektiven Voraussetzungen des Verjährungsbeginns gemäß § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB seien bereits bei Zeichnung der Beteiligung erfüllt. Insbesondere sei davon auszugehen, dass der Kläger bereits bei Zeichnung der Fondsbeteiligung wusste, dass die Beklagte für deren Vermittlung eine Rückvergütung in Form eines Anteils am Agio erhielt.
Im entschiedenen Fall hatte sich die Bank sich selbst erst einmal satte 8,25 Prozent der Zeichnungssumme genehmigt, ohne die genaue Summe dem Anleger mitzuteilen.

Der kleine aber feine Unterschied: Wenn vorsätzlich falsche Angaben gemacht werden, beginnt die Verjährung erst bei Kenntnis von der vollständigen Täuschung zu laufen. Wenn aber nur vage Angaben gemacht werden, ohne die genaue Höhe zu benennen, beginnt die dreijährige Verjährungsfrist schon mit diesen vagen Angaben zu laufen. Die Konsequenz für Anleger: Das Beratungsgespräch sollte ganz genau vor- und nachbereitet werden. Vage Angaben sollten nicht akzeptiert werden, sich mündliche Angaben und Zusicherungen unbedingt schriftlich dokumentieren oder bestätigen lassen, und den Ablauf der dreijährigen Verjährungsfrist sollte man schon bei Zeichnung der Anlage sich vorsichtshalber vormerken.

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-504
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.






Rechtsbeiträge
Interessante Beiträge zu Anlegerrecht

Möglicher Schadensersatz für Telekom-Anleger
| Stand: 12.12.2014

Der Bundesgerichtshof Karlsruhe entschied, dass der Verkaufsprospekt aus dem dritten Börsengang fehlerhaft ist (Az. XI ZB 12/12). Der Prospekt habe Anleger getäuscht, indem verheimlicht wurde, dass bei einem möglichen ...weiter lesen

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-504
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.707 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 25.07.2018
Danke hatte angerufen wegen fahren ohne Fahrerlaubnis

   | Stand: 24.07.2018
Leider ist Hr. Koch nicht in der liste, aber ich bin sehr zufrieden mit der netten und kompetenten Beratung.

   | Stand: 18.07.2018
Sehr geehrte Damen und Herren,das ist eine sehr gute PLattform, um offene Fragen zu Rechtsproblemen zu klären.Ich werde sicher wieder einmal nutzen und auch weiter empfehlen.

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-504
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Bankrecht | Arbeitsrecht | Bankrecht | Versicherungsrecht | Bankbürgschaft | Bankgarantie | Finanzierungszusage | Kapitalrecht | Kredite | Kreditkündigung | Kreditrecht | Kreditwesengesetz | Kreditwürdigkeit | Umschuldung | Vorfälligkeitsentschädigung | Wertpapierrecht | Kapitalanlagerecht | Kreditkartenbetrug | Privatkredit | Hausfrauenbürgschaft | Börsentermingeschäftsfähigkeit

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-504
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen