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Trotz Mutterschutz: Akkordarbeit nach Auftragslage?


Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Tanja Leopold
Stand: 05.03.2013

Frage: Ich bin schwanger und im Mutterschutz, habe das auch meinem Chef gesagt. Und ihn gebeten, mir nur noch leichtere Arbeiten zuzuweisen. Er will das auch tun - allerdings je nach Auftragslage und Personalsituation im Betrieb. Liegt das in seiner Entscheidung?

Antwort: Nein. Im Mutterschutz müssen Schwangere bestimmte Arbeiten prinzipiell nicht tun - egal, wie der Chef dazu steht. Welche körperliche Arbeiten bei einer Schwangerschaft ausgeschlossen sind, regelt ganz klar das gesetzliche Beschäftigungsverbot:

Zunächst ist natürlich alles untersagt, was mit übermäßigem Strecken und Bücken zu tun hat. Aber auch Akkordarbeit am Fließband und das Heben von schweren Lasten. Die dürfen bei Dauerbelastung laut Gesetzgeber nicht mehr als 5 Kilo wiegen und auch gelegentlich ohne technische Hilfe nur höchsten 10 Kilo. Ebenso untersagt ist der Umgang mit Giften, Blut, Röntgenstrahlen und Gasen.

Auch muss sich am Arbeitsplatz einer Schwangeren die Lärmbelästigung in Grenzen halten. Wobei normale Schutzvorkehrungen wie Ohrschützer nicht ausreichend sind, weil das wachsende Leben im Bauch der werdenden Mutter ja "mithört". Und bei allen Aufregungen "mitzittert", weshalb ab der 16. Schwangerschaftswoche auch keine Taxen, Busse und Bahnen gesteuert werden dürfen.

Die Arbeitszeit im Mutterschutz ist übrigens auf 8,5 Stunden täglich begrenzt und an Sonn- und Feiertagen sowie nachts zwischen 20 und 6 Uhr verboten. Es sei denn, Sie arbeiten in der Gastronomie, Krankenpflege, Landwirtschaft oder im Showgewerbe, wo Ausnahmen zugelassen sind.

Sollten Sie merken, dass Sie darüber hinaus gehende Probleme bei Ihrer Arbeit haben, lassen Sie sich von Ihrem Arzt eine Bescheinigung ausstellen und legen Sie diese Ihrem Arbeitgeber vor. Der muss die ärztlichen Anweisungen akzeptieren. Er darf Sie wegen Ihrer vorübergehenden Beschränkungen jedenfalls nicht kündigen. Und natürlich nicht diskriminieren. Wenn doch, gehen Sie zum Betriebsrat oder lassen Sie Ihren Arbeitgeber von einem Arbeitsanwalt abmahnen.

Rechtsanwältin Tanja Leopold

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