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Rechte ein Abonnement zu kündigen

Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Daniela Grünblatt-Sommerfeld
Stand: 07.12.2012

Abo kuendigenUm ein Abo zu kündigen, muss eine ordnungsgemäße Kündigung eingereicht werden. Dabei sollten die Fristen beachtet werden, denn erreicht die Kündigung den Verlag zu spät, so greift sie erst zum nächstmöglichen Kündigungszeitraum. Meistens verlängern sich Abos um ein weiteres Jahr, wenn die Kündigungsfrist nicht beachtet wird.

Der Abonnent hat bei Telefon- sowie Haustürgeschäften zunächst eine 14-tägige Widerrufsfrist, in der er ohne Angabe von Gründen dem Abo widersprechen kann. Erst nachdem der Kunde eine Widerrufsbelehrung in Textform erhalten hat, fängt diese 14-tägige Frist an. Sollte es sich der Abonnent also anders überlegt haben und innerhalb der 14 Tage das Abo widerrufen, dann muss der Vertragspartner das Abo stornieren. Zumindest bei Privatpersonen.

Falls der Kunde des Abos gewerbetreibend ist, so gelten nicht die Vorgaben des Bürgerlichen Gesetzbuchs, sondern die des Handelsgesetzbuchs. In diesem Fall ist das Widerrufsrecht deutlich komplizierter.

Bei bestimmten Gründen kann das Abonnement auch fristlos gekündigt werden, zum Beispiel bei einer Lieferstörung durch höhere Gewalt. Eine AGB-Klausel, welche dies verhindern soll, ist unzulässig.

Egal ob fristlos oder nicht, die Kündigung sollte in jedem Fall schriftlich erfolgen. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass nicht der Tag der Absendung für eine rechtzeitige Kündigung maßgeblich ist, sondern der Tag, an dem das Kündigungsschreiben beim Empfänger ankommt.

Bild-Quelle: aberenyi/bigstock.com

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