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Fahrerlaubnis oder Führerschein - der feine Unterschied

Ein Beitrag in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Jetta Kasper
Stand: 09.10.2012

Frage: Neulich hatte ich meine Brieftasche zu Hause vergessen und geriet dann prompt am Steuer meines Autos ohne Führerschein in eine Verkehrskontrolle. Habe ich mich nun strafbar gemacht? Gilt doch das Fahren ohne Fahrerlaubnis, wie ich in der Fahrschule gelernt habe, als Straftat.

Antwort: Richtig - aber das gilt für das Fahren ohne Fahrerlaubnis, nicht für das ohne Führerschein. Zwischen beidem muss man nämlich unterscheiden. Wer zwar einen gültigen Führerschein besitzt, diesen aber nicht beim Fahren dabei hat, fährt ja nicht ohne Fahrerlaubnis, sondern kann die Berechtigung nur nicht zum Zeitpunkt der Kontrolle sofort nachweisen.

Was eigentlich ein Kavaliersdelikt und juristisch irrelevant wäre - gäbe es da nicht auch noch die in Deutschland herrschende generelle Pflicht zum Mitführen des Führerscheins. Womit derjenige, der dagegen verstößt, eine Ordnungswidrigkeit begeht, die in der Regel mit einem Bußgeld in Höhe von zehn Euro geahndet wird. Das ist aber nicht nur keine Straftat, sondern auch recht preiswert. Denn schließlich müssen die Verkehrskontrolleure ja umständlich die Personalien des Erwischten aufnehmen und mit ihren Datenbanken abgleichen - sonst könnte ja jeder sagen, die "Pappe" nur vergessen zu haben.

Weniger günstig stellt sich die Situation allerdings dar, wenn Sie nie einen Führerschein besessen haben, dieser eingezogen wurde oder gegen Sie ein befristetes Fahrverbot verhängt wurde. Dann sind Sie ohne Fahrerlaubnis gefahren, was tatsächlich ein strafrechtliches Vergehen ist. Wie ernst der Gesetzgeber dies bewertet, sehen Sie daran, dass dafür in schwerwiegenden Fällen sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr ausgesprochen werden kann. Normalerweise kommt man als Ersttäter mit einer Geldstrafe von 10 bis 30 Tagessätzen davon. Einem Wiederholungstäter kann jedoch auch das Fahrzeug eingezogen werden.

Rechtsanwältin Jetta Kasper

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