Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

TV-Kauf keine Steuer-Belastung

Stand: 05.12.2011

Stand: 05.12.2011 SE

Nürnberg (D-AH) - Wer seiner altersbedingten Sehschwäche mit dem Kauf eines moderneren, besonders kontrastreichen Fernsehers zu begegnen versucht, sollte dabei nicht auf eine finanzielle Unterstützung durch den Fiskus hoffen. Jedenfalls erkennt das Finanzamt in der Regel die Ausgaben für einen neuen TV-Empfänger nicht als außergewöhnliche und damit steuerlich absetzbare Belastung an. Auf die Rechtmäßigkeit einer solchen Entscheidung hat in einem Urteil das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hingewiesen (Az. 2 K 1855/10).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, hatte sich ein älteres Ehepaar einen neuen Fernseher für 654,31 Euro zugelegt. Diesen Betrag machte es in seiner gemeinsamen Einkommensteuererklärung als außergewöhnliche Belastung geltend.Schließlich - so der Ehemann - habe man sich das Gerät mit dem erheblich kontrastreicheren Bildschirm nur angeschafft, weil seine Frau an einer so genannte Marcula-Degeneration des rechten Auges leide, wobei auch die Sehkraft ihres linken Auges inzwischen stark eingeschränkt sei. Eine Begründung, die allerdings weder dem Finanzamt, noch dem Finanzgericht für den beantragten Steuernachlass ausreichte.

Die Notwendigkeit der Anschaffung eines solchen Fernsehgeräts, das eher von der breiten Masse der Gesunden als Alltagsgebrauchsgegenstand, denn von den wenigen Kranken als Hilfsmittel angeschafft wird, wäre zumindest durch die Vorlage eines vor dem Kauf erstellten amts- oder vertrauensärztlichen Attests nachzuweisen gewesen.Insbesondere von einer "außerordentlicher Belastung" kann dabei keine Rede sein. Ein Fernsehgerät gehört - anders als zu Beispiel eine teure Brille oder Prothese - vielmehr zu den typischen Einrichtungsgegenständen eines modernen Haushalts. Die Kosten dafür rechnen deshalb zu den üblichen Aufwendungen der Lebensführung, die grundsätzlich allen Steuerpflichtigen erwachsen. Wobei es in der Entscheidungsfreiheit eines jeden liegt, sich einen neuen Fernseher zuzulegen oder von dieser - nicht existenznotwendigen - Anschaffung eben abzusehen.

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-22
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.





Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Wiedereingliederung

Unechte Grenzgängerschaft - nur bedingt Anspruch auf Arbeitslosengeld | Stand: 30.08.2016

FRAGE: Mein Antrag auf Arbeitslosengeld 1 wurde heute abgelehnt, was ich nicht nachvollziehen kann. Meine Situation ist folgende: Ich bin von Beruf Schauspielerin/ Musicaldarstellerin, Schweizerin, lebe abe...

ANTWORT: in Ihrem Fall liegt sicherlich ein Grenzfall (in jeder Hinsicht) vor, dessen Entscheidung durch die Gerichte nicht sicher prognostizierbar ist.Die von Ihnen zutreffend zitierten Passagen aus dem Merkblat ...weiter lesen

50 Minusstunden nach Wiedereingliederung | Stand: 07.01.2014

FRAGE: Meine Lebensgefährtin hat eine viermonatige Entwöhnungstherapie wegen Alkoholmissbrauchs in einer Fachklinik verbracht. Seit dem 16.12.2013 schließt sich eine Wiedereingliederung von vie...

ANTWORT: Zuvor einige grundsätzliche Anmerkungen zum Thema soziale Absicherung während der stufenweisen Wiedereingliederung (Hamburger Modell).Die stufenweise Wiedereingliederung, auch bekannt als Hamburge ...weiter lesen

Lohnfortzahlung: Krankenkasse oder Arbeitgeber? | Stand: 20.03.2013

FRAGE: Ich war 4 Wochen krankgeschrieben. Jetzt, in der 5. Woche arbeite ich nur 5 Std. pro Tag anstatt der vollen Stundenzahl = Wiedereingliederung. Um diese 5. Woche geht es:Die Krankenkasse sagt, in der 5.Woch...

ANTWORT: Der Arbeitgeber muss bis zur 6. Woche den Lohn weiter fortzahlen. Wenn der Arbeitsausfall in der fünften Woche auf der ursprünglichen Krankheit beruht, und der Arbeitnehmer daran keine Verschulde ...weiter lesen

Nur die Hälfte Urlaubstage angerechnet bekommen, wegen Krankheitsbedingten nicht Arbeiten | Stand: 30.03.2011

FRAGE: Ab dem 25. Februar 2010 wurde ich krankgeschrieben (Burnout).Nach sechs Wochen (8. April) begann ich mit einer Wiedereingliederung. Diese lief bis zum 10. Mai, da ich am 11. Mai in eine Reha ging. Nac...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant, Ich beantworte Ihre Anfrage unter Maßgabe Ihrer Angaben wie folgt:Ihr Arbeitsverhältnis war nach Ablauf des Entgeltfortzahlungszeitraumes, also während der Reha ...weiter lesen

Kündigung bei Arbeitsunfähigkeit | Stand: 03.12.2010

FRAGE: Wir sind ein Betrieb mit 6 Vollzeitkräften und 2 geringfügige Beschäftigte. Davon sind 5 Vollzeitkräfte länger als 10 Jahre in der Firma. Einer unserer Mitarbeiter ist sei...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant, Ich beantworte Ihre Anfrage wie folgt:1.Vorab möchte ich kurz auf das sogenannte Hamburger Modell eingehen, welches Ihr Mitarbeiter nunmehr offenbar in Anspruch nehmen will.Di ...weiter lesen

Fahrtkostenersatz von der gegnerischen Versicherung nach einem Unfall | Stand: 04.02.2010

FRAGE: Durch einen Autounfall (unverschuldet) erlitt ich einen schweren Oberarmbruch, nach OP radialis parese, spätere Besserung. Es war und ist allerdings bis dato nicht möglich, einer tägliche...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin,die Haftpflichtversicherung eines Unfallgegeners ist verpflichtet alle Schäden, die auf den Unfall zurückzuführen sind, auszugleichen. Diese Verpflichtung wird begrenz ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Sozialrecht / Hartz IV

Interessante Beiträge zu Wiedereingliederung

Fehlalarm am Kiosk
Nürnberg (D-AH) - Schlägt die Einbruchssicherung an einem Kiosk in der Nacht ohne Grund Alarm und bekommt die Polizei davon Wind, kann es für den Besitzer des Kiosks teuer werden. Eilen die alarmierten Beamten n& ...weiter lesen

Eigenmächtiger Urlaubsantritt
Nürnberg (D-AH) - Wer sich selbst beurlaubt und gegen den ausdrücklichen Willen seines Chefs in die Ferien fährt, riskiert nach Recht und Gesetz den sofortigen Verlust seines Jobs. Allerdings gibt es im ge ...weiter lesen

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-22
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.122 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 16.09.2017
Bin mit der Beratung sehr zufrieden.

   | Stand: 15.09.2017
Vielen lieben Dank. Jetzt kann ich beruhigt ins Wochenende gehen.

   | Stand: 15.09.2017
Habe bereits zum zweiten Mal den Service in Anspruch genommen und kann eine absolute Empfehlung aussprechen.

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-22
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Sozialrecht | Mietrecht | Sozialrecht | Sozialrecht - Hartz IV | Anschlußunterhaltsgeld | Arbeitsförderungsgesetz | Eingliederungshilfe | Existenzgründer | Ich-AG | IchAG Voraussetzungen | Meister-Bafög | Überbrückungsgeld | Übergangsgeld | Umschulung | Umzugsbeihilfe | Umzugsgeld | unvermittelbar | zumutbare Entfernung | zumutbarer Arbeitsweg | Eingliederungsvereinbarung | Existenzgründungszuschuss | Mehraufwandsentschädigung | Fahrtkostenbeihilfe | Weiterbildung

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Deutsche Anwaltshotline
Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-22
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen