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Bücher sind für Lehrer Arbeitsmittel

Stand: 25.01.2011

Stand: 25.01.2011 SE
Nürnberg (D-AH) - Schafft sich ein Lehrer Bücher an, die auch von zahlreichen Steuerpflichtigen anderer Berufsgruppen gekauft werden, so darf das Finanzamt dafür noch lange nicht die steuerliche Anerkennung als Arbeitsmittel versagen. Obwohl Aufwendungen für die Lebensführung, welche die wirtschaftliche oder gesellschaftliche Stellung mit sich bringt, zweifellos von der Steuer nicht abziehbar sind, auch wenn sie zur Förderung des Berufs oder der Tätigkeit des Steuerpflichtigen dienen. Das hat jetzt der Bundesfinanzhof entschieden (Az. VI R 53/09).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, ging es in der gerichtlichen Auseinandersetzung um einen Realschullehrer, der in seiner Einkommenserklärung 37 Bücher und 4 Zeitschriftenabos mit knapp 2.000 Euro geltend gemacht hatte. Wovon der Fiskus allerdings nur 50 Prozent als Werbekosten anerkennen wollte. Schließlich habe es der Pädagoge versäumt, für jedes einzelne Buch konkret darzulegen, wann, in welcher Klasse, in welchem Fach, zu welchem Thema und in welchem Unfang sowie welcher konkrete Teil des jeweiligen Schriftwerkes Eingang in seinen Unterricht gefunden habe.

Laut dem Münchener Bundes-Urteil allerdings eine unbotmäßige Forderung. Die Anerkennung von Arbeitsmitteln eines Lehrers setzt nämlich nicht zwingend deren Verwendung im Unterricht voraus. Auch die Verwendung der Literatur zur Unterrichtsvorbereitung beziehungsweise dessen Nachbereitung oder die Anschaffung von Büchern und Zeitschriften für eine Unterrichtseinheit, die nicht abgehalten wurde, kann bei einem Lehrer eine ausschließliche oder zumindest weitaus überwiegende berufliche Nutzung begründen.

Inwieweit ein Teil der Bücher und Zeitschriften doch nur der rein persönlichen Lebensführung dient und somit steuerlich nicht berücksichtigt werden muss, hängt dabei laut Bundesfinanzhof weniger vom objektiven Charakter und Sujet der angeschafften Literatur, sondern dem tatsächlichen Verwendungszweck ab - und muss hier tatsächlich für jedes Buch seitens des Finanzamtes einzeln untersucht werden. Rechtmäßig ist weder eine pauschaler Zuordnung zu allgemein üblicher Literatur, noch jegliche Aufforderung, einen Bezug auf konkrete Verwendungen im Unterricht herzustellen.

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