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Psychiatrische Sitzung

Stand: 12.08.2010

Stand: 12.08.2010 SE
Nürnberg (D-AH) - Wer beim Arzt nur mal vorbeischaut und von dem bestätigt bekommt, gesund zu sein, hat sich damit bereits einer Behandlung unterzogen. Diese muss er im Fragebogen einer Versicherung als solche wahrheitsgemäß angeben, zumindest wenn es sich dabei um den Besuch bei einem Psychiater gehandelt hat. Darauf hat jetzt das Oberlandesgericht Karlsruhe bestanden (Az. 9 U 77/09).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, weigerte sich eine Krankenversicherung einem bei ihr versicherten Patienten das Krankentagegeld zu zahlen. Der Vertrag sei nichtig, weil der Mann in den Aufnahmeformularen auf die Frage, ob in den letzten fünf Jahren vor Antragstellung eine psychotherapeutische Behandlung angeraten oder durchgeführt worden sei, mit Nein geantwortet hatte. Dabei habe er in dieser Zeit nachweislich an mindestens drei Sitzungen eines Psychiaters teilgenommen. Was nach Ansicht des Betroffenen aber ohne Belang sei, da den von der Versicherung monierten Arztbesuchen überhaupt keine depressive Erkrankung zugrunde lag, sondern es sich lediglich um eine psychiatrische Beratung nach der Trennung von seiner Freundin gehandelt habe.

Dieser feinsinnigen Unterscheidung zwischen Behandlung und Beratung wollten jedoch auch die Karlsruher Richter nicht folgen. Denn die Frage in den Aufnahmeformularen zielte zweifelsfrei auf jede psychotherapeutische Behandlung - ohne Einschränkung, ob einer solchen Behandlung auch tatsächlich eine Erkrankung zugrunde lag. Der Versicherer sah im Besuch eines Psychiaters, wie er durch die ausdrücklich und schriftlich gestellte Frage klar zu erkennen gab, offenbar ein für ihn erhebliches und bei der Gefahrenabschätzung zu berücksichtigendes Risiko. Der Versicherte dagegen konnte auch dem Gericht keinerlei überzeugende Argumente vorbringen, die einen gegenteiligen Schluss rechtfertigen würden.

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