Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Kinderpornoseiten im Internet

Stand: 30.06.2009

Stand: 30.06.2009 SE
Nürnberg (D-AH) - Auch wer sich kinderpornografische Seiten im Internet nur flüchtig anschaut und dann gleich weitersurft, macht sich möglicherweise bereits strafbar. Darauf hat das Hanseatische Oberlandesgericht hingewiesen (Az. 1 Ss 180/08). Zwar ist dieser Straftatbestand auch nach Auffassung der Hamburger Richter nur erfüllt, wenn man sich das verbotene kinderpornografische Material zielgerichtet beschafft und somit in seinen Besitz bringt. Auf Grund der Arbeitsweise der Internet-Browser sei das faktische Besitzverschaffen aber fast immer der Fall, warnt die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline .

Der Computer legt nämlich normalerweise bei jedem Seitenaufruf automatisch so genannte Cache-Dateien mit den Inhalten der angezeigten Seiten an diesen Sachverhalt. Die können auch bei abgeschaltetem Internet prinzipiell wieder aufgerufen und angesehen werden. Obwohl das Speichern in der Regel ohne weiteres Zutun des Internet-Nutzers geschieht, ist die aus Sicht des Gesetzes zur Besitzerlangung erforderliche Herstellung eines Herrschaftsverhältnisses über das illegale Material dadurch nicht mehr mit Sicherheit auszuschließen. Die illegalen Inhalte müssen aber wohlgemerkt auch vorsätzlich im Internet aufgerufen werden. betont Rechtsanwalt Steinle. Wer über die Kinderpornos nur stolpert, macht sich ebenso wenig strafbar wie derjenige, der in seinem Browser das Speichern von Cache-Dateien abstellt.

Im konkreten Fall hatte ein Mann eines Vormittags bei einer ca. dreieinhalbstündigen Recherche im Internet zahlreiche Bilddateien kinderpornografischen Inhalts aufgerufen, am Bildschirm betrachtet und dadurch automatisch die Speicherung auf der Festplatte des im Wohnkeller seines Hauses installierten Computers bewirkt. Zwar löschte er den Cache-Speicher noch am Nachmittag desselben Tages manuell wieder, doch zu diesem Zeitpunkt muss die objektive Straftatbestand bereits als vollendet angesehen werden. Dass er trotzdem nicht zu den vom Amtsgericht zuvor verlangten 80 Tagessätzen je 30 Euro verurteilt wurde, war nur der Tatsache geschuldet, dass bei der Beweisaufnahme offen blieb, über welche Zeiträume der Angeklagte die Dateien jeweils geöffnet und also willentlich darauf zugegriffen hat.

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-11
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.





Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Kündigungsfrist Mietrecht

Kündigungsfrist als Hauptmieter | Stand: 05.08.2014

FRAGE: Ich habe ein Haus vor 10 Jahren als Hauptmieter gemietet. 2 Untermieter habe ich sozusagen übernommen. Diese haben inzwischen eine Kdg Frist von 9 Monaten. Ich möchte jetzt ausziehen und hab...

ANTWORT: Generell gesehen haben Sie Recht. Bei einer Untermiete gelten die allgemeinen Kündigungsregelungen des BGB, allerdings nur im Verhältnis Untervermieter und Untermieter. Wird der Hauptmieter hingege ...weiter lesen

Pferdeeinstellungsvertrag zu spät gekündigt und nun besteht eine Problem mit der Zahlung für die Boxen | Stand: 16.09.2009

FRAGE: Es geht um einen Pferdeeinstellungsvertrag den ich am 01.09.09 gekündigt habe. Nun möchte der Betrieb 90 Euro für den Monat November als Leerboxmiete haben, da ich einen Tag zu spä...

ANTWORT: Bedauerlicherweise habe ich allerdings keine guten Nachrichten für Sie. Sofern Ihre Kündigung dem Vermieter erst am 01.09.2009 zugegangen ist, wirkt diese tatsächlich erst zum 31.10.2009 ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Miet-/ Immobilienrecht

Interessante Beiträge zu Kündigungsfrist Mietrecht

Kollegin hört heimlich Telefongespräch mit
Nürnberg (D-AH) - Hört eine Zeugin ein zufällig in ihrem Beisein geführtes Telefonat zwischen einer Mitarbeiterin und deren Firma mit, darf ihre Aussage zum Inhalt des Gesprächs in ein anschließendes arbeitsrechtliches Gerichtsverfahren ...weiter lesen

Zu späte Krankmeldung bei Pauschalreise
Nürnberg (D-AH) - Wer sich zu spät bei seinem Reiseveranstalter krank meldet, der muss die Stornokosten selbst tragen - trotz extra gebuchter Rücktrittsversicherung. Das berichtet die telefonische Rechtsberatung de ...weiter lesen

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-11
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.295 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 25.11.2017
Vielen, vielen Dank für ihre Hilfte, Herr Böckhaus.

   | Stand: 23.11.2017
Ich wurde gerade von einer sehr freundlichen Anwältin zum Thema Rückforderungsrecht / Verwaltungsrecht beraten. Meine Fragen wurden vollständig und präzise beantwortet. Vielen Dank

   | Stand: 23.11.2017
Vielen Dank für die schnelle und verständliche Beantwortung meiner Fragen bezüglich Mietrecht. Kann es nur weiterempfehlen.

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-11
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Mietrecht | Baurecht (öffentliches) | Baurecht | Mietrecht | Kündigungsfrist | Kündigungsfrist Mietwohnung | Kündigungsfrist Mietwohnungen | Kündigungsfrist Wohnungen | Kündigungsfristen | Kündigungsfristen bei Mietverträgen | Kündigungsfristen Mietvertrag | Kündigungsfristen Wohnungen | Kündigungstermin | Mieter | Mietkündigungsfrist | Mietvertrag Kündigungsfrist

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-11
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen