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Kein neues Laminat statt alter Teppichböden

Stand: 30.01.2008

Stand: 30.01.2008 SE

Nürnberg (D-AH) - Wem der Teppichboden seiner gerade aus zweiter Hand erworbenen Eigentumswohnung zu stupide ist, darf den Bodenbelag aus den 70er Jahren nicht einfach durch modernes Laminat in den Zimmern und Fliesen im Flur ersetzen. Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, könne ein Wohnungseigentümer mit dem ihm gehörenden Bodenbelag zwar grundsätzlich nach Belieben verfahren - aber nur solange, wie daraus keinem anderen Wohnungseigentümer ein normalerweise unvermeidlicher Nachteil erwachse.

In genau so einem Fall sah sich das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht (Az. 2 W 33/07) zum Eingreifen gezwungen. Die Neubesitzer einer Wohnung in einer 1972 nach seinerzeitigen Standards errichteten Anlage hatten als erstes die noch von damals stammenden Velour-Teppiche in Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flur herausgerissen. Spätestens, als den Zuzüglern ein Jahr darauf ein Kind wurde, hielten es die Altbewohner in den Räumen darunter allerdings nicht mehr aus. All das Gehen, Laufen, Stühlerücken und Fallenlassen von Gegenständen der quirligen Kleinfamilie wurde von den harten Laminat- und Fliesenböden kaum noch gedämpft und war jetzt bei den genervten Nachbarn darunter zu jeder Tages- und Nachtzeit zu hören.

Grund genug für die Richter, die Wiederherstellung der ursprünglichen Lärmdämpfung durch einen neuerlichen Teppichboden in den Zimmern und dem Flur zu verlangen. Auch wenn der entfernte Teppichboden schon abgenutzt gewesen war, sei er offenbar noch erheblich schalldämpfender als ein Laminat- oder Fliesenboden gewesen. Die neuen Besitzer der Wohnung hätten nun mal in gewisser Weise dafür einzustehen, dass das alte Gebäude nicht der heute geltenden Schallschutznorm entspricht. Dies gilt jedoch nur im Rahmen der vor der Änderung des Bodenbelags bestehenden Verhältnisse, betont der Anwalt.

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