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Hotelanmeldung ist kein Kreditkarten-Zahlungsbeleg

Stand: 10.01.2008

Stand: 10.01.2008 SE

Nürnberg (D-AH) - Ein vom Hotelgast unterschriebenes Anmeldeformular ist kein im Geldverkehr zu akzeptierender Beleg. Ist darauf ein als Zahlungsmittel vorgesehener Kreditkartentyp angekreuzt, steht dahinter lediglich eine unverbindliche Absichtserklärung. Mit diesem Urteil (Az. 3 C 299/06) hat das Amtsgericht Krefeld einem Reisenden Recht gegeben, der eine Abbuchung in Höhe von 799,50 Euro plus 8 Euro Auslandszuschlag auf dem Konto seiner Kreditkarte storniert sehen will.

Master Card blieb seinem Kunden und dem Richter den Originalbeleg für die im Ausland angefallenen Ausgaben schuldig, weil nach eigener Aussage solche Unterlagen im Massengeschäft nur kurze Zeit archiviert und dann vernichtet würden. Auf dem vom Hotel jetzt erhaltenen Anmeldepapier ist nur ein verkleinerter und verkehrt herum abgebildeter Kartenabdruck zu sehen. Nach Anschauung des Gerichts ist die Kopie der Karte offenbar erst nachträglich ins Fax eingefügt und dann dem Kreditkartenunternehmen zugesandt worden.

Wäre die Kreditkarte schon vor der Unterzeichnung des Anmeldeformulars dort abgelichtet bzw. im Original aufgedruckt gewesen, könnte sich die juristische Situation noch anders darstellen. Der Hotelgast aber will seine Kreditkarte erst nach dem Unterschreiben des Anmeldeformulars vorgelegt haben, wofür auch die Indizien sprechen. Das Ankreuzen des Kreditkartentyps darauf ohne jegliche Bezifferung einer Leistung des Hotels reiche damit nicht als Beweis für eine vereinbarte Sicherheitsleistung durch die Karte aus. Das Kartenunternehmen muss den umstrittenen Betrag nebst Zinsen wieder rausrücken und selbst versuchen, ihn vom Hotel zurückzubekommen.

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Zwar wusste ich bereits, was mir gesagt wurde, aber als letzte Sicherheit war es dennoch hilfreich noch einmal nachzufragen.

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Wieder einmal war die Beratung durch Herrn RA Böckhaus bestens und damit möchte ich mich wieder herzlich bedanken.

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