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Neue Straßenführung in einem Jagdgebiet ist zu entschädigen


Nürnberg (D-AH) - Durchschneidet die neue Umgehungstrasse einer Bundesstraße ein bis dahin unberührtes Jagdgebiet, hat die Jagdgenossenschaft Anspruch auf eine angemessene finanzielle Entschädigung. Wobei nicht nur die Verkleinerung des ursprünglichen Jagdgeländes durch die eigentliche Trassenführung ins Kalkül zu ziehen ist, sondern auch die weit darüber hinausgehende erhebliche Beschränkung des Waidwerks insgesamt. Das hat im Falle des Neubaus der B 221n bei Wassenberg das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen entschieden (Az. 9a D 129/04.G).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, berücksichtigten die Münsteraner Richter, dass das Schussfeld und die Schussrichtung bei der Flinten-Jagd auf Feder- und Haarwild wegen der stark befahrenen neuen Straße quer durch das Jagdgebiet stark eingeschränkt sind. Die Jagdhunde müssen im Trassenbereich angeleint werden und es bestehen erhebliche Einschränkungen beim Suchen und Aufstöbern des Wildes. Noch gravierender wird es beim Schalen- und Raubwild, wo wegen der zum Einsatz kommenden Büchsen ein wesentlich größerer Sicherheitskorridor bei der Schussabgabe eingehalten werden muss.

Das sind tatsächliche Nachteile, die das Jagdausübungsrecht in den Grenzen der geschützten Rechtsposition wesentlich beeinträchtigen, sagt der Rechtsanwalt. Der neue Trassenverlauf behindere nicht nur den Wildwechsel und schränke den Lebensraum des dort lebenden Niederwilds weiträumig ein. Sondern zukünftig wird bei der üblichen Verpachtung auch mit merklichen Abschlägen gegenüber dem marktgerechten Jagdpachtzins zu rechnen sein, betont der erfahrene Freizeit-Waidmann.

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   | Stand: 04.07.2018
Ich hatte eine E-Mail Beratung gebucht für Mietrecht und habe dann Kontakt mit der Rechtsanwältin Alexandra Pritzsche gehabt.sie ist sehr kompetent nimmt sich auch viel Zeit und hat auf jede Frage die richtige passende Antwort gehabt ich kann die Rechtsanwältin nur weiter empfehlen ein großes Lob und vielen Dank noch.

   | Stand: 29.06.2018
Frau Kuner hat mich kompetent , sehr freundlich und zuvorkommend beraten. Vielen Dank Frau Kuner!

   | Stand: 28.06.2018
Ich war sehr zufrieden mit der Beratung von Herrn RA Hoffmann, der mir, in einem für mich komplexen Fall, weitergeholfen hat. Ich werde mich wieder an ihn wenden. Herzlichen Dank

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