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Rabatt per Würfeln wettbewerbswidrig


Nürnberg (D-AH) - Wird ein Kunde dazu angehalten, vor dem Bezahlen der von ihm ausgesuchten Ware an der Kasse noch um einen Rabatt zu würfeln, sind die Würfel im wahrsten Sinne des Wortes gefallen - und zwar zu Ungunsten des Händlers, der in diesem Fall eindeutig wettbewerbswidrig handelt. Das hat das Oberlandesgericht Köln entschieden (Az. 6 W 23/07). Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, gaben die Richter damit dem Antrag eines Verbraucherverbandes auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen einen Baumarktbetreiber statt.

Der Baumarkt hatte in Zeitungsanzeigen damit geworben, seine Kunden könnten im Rahmen eines Großen Rabatt-Würfelns an der Kasse darum knobeln, ob ihnen je nach Würfelzahl 5, 15 oder 25 Prozent des Preises gutgeschrieben werden sollten. Die Eins und damit mindestens 5 Prozent Rabatt wären auf jeden Fall garantiert.

Aus rechtlicher Sicht war hier der Kunde spätestens dann zur Abnahme der Ware verpflichtet, wenn er den Würfel in die Hand genommen hatte - also bereits vor dem Bezahlen an der Kasse, wo sonst erst der gültige Kaufvertrag zustande kommt. Damit wurde aber nach Auffassung der Richter die Urteilskraft der Käufer durch Ausnutzung der Spiellust getrübt, der Verbraucher durch die Hoffnung auf leichten Gewinn in seiner Entscheidungsfreiheit beeinträchtigt. Statt eines letzten kritischen Preis- und Qualitätsvergleichs konzentriert sich der Käufer nur noch auf den Würfel, was sein Marktverhalten zum Nachteil der Mitbewerber beeinflusst, erläutert der Rechtsanwalt.

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