Der direkte Draht zum Anwalt:
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00 Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen.

Besäufnis nach dem Unfall - Versicherung ist aus dem Schneider


Nürnberg (D-AH) - Wer nach einem Autounfall schnell zur Schnapsflasche greift, um neben seinem Kummer gleich auch alle möglichen anderen Alkoholspuren herunterzuspülen, der hat die Rechnung ohne die zuständigen Richter gemacht: Nach einem Urteil des Brandenburgischen Oberlandesgerichts (Az. 12 U 72/06) verliert er alle Leistungsansprüche, wenn ein Versicherungsnehmer nach einem Unfall Alkohol zu sich nimmt, um die exakte Feststellung einer schon zum Unfallzeitpunkt vorhandenen Alkoholisierung zu erschweren.

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline betont, stellt der Nachtrunk an sich noch keine Verletzung der Aufklärungspflicht des Unfallbeteiligten dar. Etwas anderes ist es jedoch, wenn man extra in Erwartung einer bevorstehenden polizeilichen Kontroll-Untersuchung zur Flasche greift.

So war es im vorliegenden Fall. Obwohl er bei dem Unfall nicht unerheblich verletzt worden war, weigerte sich der betroffene Autofahrer gegenüber den ermittelnden Polizeibeamten, einen Arzt oder ein Krankenhaus aufzusuchen. Die Streife musste erst eine halbe Stunde lang an seiner Wohnungstür klingeln, bis er dann aufmachte - inzwischen stockbesoffen. Weil der Versicherer sich nicht mehr auf eine konkrete Alkoholisierung zum Unfallzeitpunkt berufen kann, hat der Versicherte damit aber seine gesetzlich vorgeschriebene Obliegenheitspflicht ernsthaft gefährdet und verliert jeden Leistungsanspruch.

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-16
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.





Interessante Fälle aus der E-Mail-Rechtsberatung zu Trunkenheitsfahrt

Wiederaufnahme von Verfahren wegen Alkoholfahrt - sinnvoll? | Stand: 01.11.2012

FRAGE: Ich bin alleinerziehender Vater von 4 Kindern und habe gestern eine Verurteilung wegen Fahrens unter Alkohol erhalten. Letztendlich gab das Begleitstoffgutachten den Ausschlag dazu, da dies meine Nachtrunkangab...

ANTWORT: Ihre winzige Chance liegt in der Wiederaufnahme des Verfahrens nach § 359 stopp. Dieser lautet:Die Wiederaufnahme eines durch rechtskräftiges Urteil abgeschlossenen Verfahrens zugunsten des Verurteilte ...weiter lesen

Löschung von Jugendstrafe nach 5 Jahren | Stand: 04.07.2012

FRAGE: Mein Sohn musste im April 2010 wegen einer Trunkenheitsfahrt (mit Unfall) den Führerschein abgeben (Fahrsperre für 18 Monate). Als er den Führerschein neu beantragen wollte, wurde er z...

ANTWORT: Eingriffsnorm wegen Straftaten ist der § 11 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 FeVBei Straftaten, die im engen Zusammenhang mit dem Straßenverkehr oder im direkten Zusammenhang mit der Kraftfahreignung stehe ...weiter lesen

Führerschein Wiedererteilung ohne MPU? | Stand: 29.05.2012

FRAGE: 07.11.1996 Trunkenheitsfahrt 2,11mg/g26.05.1997 Urteil vom Gericht02.05.2012 kein Eintrag Verkehrszentralregister/Führungszeugnis ok07.05.2012 Antrag Führerschein23.05.2012 Aufforderung zur MPUKan...

ANTWORT: Eine MPU als Voraussetzung für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis kann von der Führerscheinstelle in Ausübung Ihres Ermessens angeordnet werden. Dies folgt aus §§ 20 Abs. 3 ...weiter lesen

Fahrverbot wegen Alkohol am Steuer | Stand: 03.09.2010

FRAGE: Bei einer Polizeikontrolle (10 Minuten nach letztem Getränk) hatte ich 0,64 Promille, also gemessen als 0,32 mg. 10 Minuten später auf der Polizeistation (2 mal messen im Abstand von 20 Minuten...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:Im Bereich der Verkehrsordnungswidrigkeiten ist keine Blutprobe erforderlich. Vielmehr reicht hier die Atemalkoholkontrolle.Gegebenenfalls komm ...weiter lesen

Welche Strafe droht bei einem Unfall unter Alkoholeinfluss? | Stand: 30.05.2010

FRAGE: Mit welcher Strafe muss ich rechnen bei einen Unfall unter Alkoholeinfluss (1,6 Promille)? In den Unfall waren keine weiteren Personen mit verwickelt. Es handelt sich zudem auch um einen Ersttäter...

ANTWORT: Sehr geehrte Mandantin,Zunächst gehe ich davon aus, der Täter zum Tatzeitpunkt schon 21 Jahre alt gewesen ist. Dementsprechend ist hier Erwachsenenstrafrecht anzuwenden. Wenn keine besondere ...weiter lesen

Mit Alkohol am Steuer erwischt - Welche Strafen sind zu befürchten? | Stand: 25.02.2010

FRAGE: Ich wurde am 16.02.2010 mit Alkohol am Steuer erwischt. Eine Verkehrsgefährdung liegt nicht vor. Mein Alkoholgehalt wird bei ca 0,80% liegen. Im Jahre 1985 wurde ich schon einmal mit Alkohol erwischt...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Unabhängig von etwaigen alkoholbedingten Fahrfehlern wird eine Alkoholfahrt ab 0,5 Promille bis zu 1,09 Promille als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld, einem Fahrverbo ...weiter lesen

Führerscheinentzug wegen 1,46 Promille - Kann die MPU umgangen werden? | Stand: 10.12.2009

FRAGE: Mein Führerschein wurde mir am 25.03.1997 wegen Trunkenheitsfahrt mit einem BAK von 1,46 Promille entzogen. Am 08.02.1999 habe ich an einer MPU teilgenommen.Die folgende Beurteilung vom 11.02.199...

ANTWORT: Sehr geehrter Mandant,Fragestellung:Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) bei Wiedererteilungsantrag 12 Jahre nach der Tat und 10/11 Jahre nach der letzten MPUIch gehe davon aus ...weiter lesen


Rechtsbeiträge über Verkehrsrecht
Interessante Beiträge zu Trunkenheitsfahrt

Nachweis einer vorsätzlichen Trunkenheitsfahrt
| Stand: 05.08.2013

Immer wieder geht es vor Gericht um die Frage, ob der Führer eines Fahrzeugs vorsätzlich oder lediglich fahrlässig betrunken am Straßenverkehr teilgenommen hat. Um eine vorsätzliche Begehungsweise ...weiter lesen

Alkoholkontrolle verschwiegen - keine Versicherungsleistungen
Nürnberg (D-AH) - Reden ist Silber, Schweigen kommt teurer: Ist jemand in einen Unfall verwickelt, verheimlicht aber gegenüber seiner Versicherung, dass er dabei erheblich alkoholisiert war, verliert er alle Ve ...weiter lesen

Telefonberatung:
Jetzt anrufen unter0900-1 875 000-16
1,99 €/Min. inklusive 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen
E-Mail-Beratung:
Jetzt kostenloses Angebot anfordern!Hier gehts los.

SEHR GUT
4.5 Sternenbewertungen

20.209 Kundenbewertungen
Bewerten auch Sie den Anwalt
nach dem Gespräch !

   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-16
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen



Wichtige Themen:

Rechtsanwalt für Verkehrsrecht | Arzthaftungsrecht | Nachbarrecht | Verkehrsrecht | 0,5 Promille | Alkoholismus | Drogenkonsum | Fahrerlaubnis | Fahrverbot | Medizinisch Psychologische Untersuchung | MPU | Rausch | Trunkenheit | Trunkenheit am Steuer | Vollrausch | Bier

Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:


ERFOLGSAUSSICHTEN CHECK

Lassen Sie 10 Anwälte urteilen

Lohnt sich ein Anwalt? Lassen Sie das Risiko Ihrer Rechtsangelegenheit von unabhängigen Rechtsanwälten bewerten. ...weiter lesen
Hilfreiche und viele kostenlose Produkte:

HOMEPAGE TOOLS
NEU und exklusiv für Webmaster

Machen Sie Ihre Website rechtssicher! Mit unseren kostenlosen Homepage-Tools minimieren sie das Risiko einer Abmahnung. Egal ob Impressum, Disclaimer oder AGB. ...weiter lesen
Recht auf Ihrer Website

JURA TICKER

Die neuesten Meldungen auf Ihrer Website
Der Jura-Ticker bietet Ihren Besuchern aktuelle Gerichtsurteile, die stets interessant und leserfreundlich geschrieben sind. Dieser Content ist kostenlos in jede Website integrierbar und wird von uns regelmäßig mit einer neuen Meldung bestückt. Rechtsgebiete, Größe und Farben des Tickers können dabei an den eigenen Internetauftritt angepasst werden.

Anwaltshotline
Der direkte Draht zum Anwalt:

0900-1 875 000-16
(1,99 EUR/Min* | 07:00 - 01:00Uhr)
*inkl. 19% MwSt aus dem Festnetz der Deutschen Telekom; ggf. abweichende Preise aus Mobilfunktnetzen


E-Mail Beratung Online-Rechtsberatung per E-Mail. Antwort innerhalb weniger Stunden „schwarz auf weiß“. Jetzt Anfragen