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Minderjährige Patienten können Einspruch gegen Eingriff erheben


Nürnberg (D-AH) - Veto-Recht für Kinder: Gegen die Einwilligung ihrer Erziehungsberechtigten zu einem riskanten medizinischen Eingriff können minderjährige Patienten Einspruch erheben - wenn sie über eine ausreichende Urteilsfähigkeit verfügen und mit erheblichen Folgen für ihre künftige Lebensgestaltung zu rechnen ist. Darauf hat in einem Urteil der Bundsgerichtshof hingewiesen (Az. VI ZR 74/05).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, litt ein Mädchen an einer Wirbelsäulen-Verbiegung. Nach zwei aus verschiedenen Gründen jedes Mal wieder aufgeschobenen Eingriffen wurde sie schließlich im Alter von 16 Jahren operiert. Der Eingriff schlug fehl, das Mädchen ist seither querschnittsgelähmt.

Die gesetzlich vorgeschriebenen Gespräche zur Aufklärung über mögliche Risiken waren mit den Eltern geführt worden, wenn auch im Beisein der Tochter. Die Mediziner haben sich aber nicht mit ihr besprochen, haben weder Alternativen benannt, noch sind sie ihr gegenüber auf die Dringlichkeit des Eingriffs eingegangen. Das Risiko sei verharmlost worden. Das Mädchen stand vor dem Eingriff unter keinerlei Leidensdruck und trieb beispielsweise alle altersüblichen Sportarten. Warum hätte es also bei Kenntnis der Operationsrisiken seine Einwilligung erteilen sollen?

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   | Stand: 04.07.2018
Ich hatte eine E-Mail Beratung gebucht für Mietrecht und habe dann Kontakt mit der Rechtsanwältin Alexandra Pritzsche gehabt.sie ist sehr kompetent nimmt sich auch viel Zeit und hat auf jede Frage die richtige passende Antwort gehabt ich kann die Rechtsanwältin nur weiter empfehlen ein großes Lob und vielen Dank noch.

   | Stand: 29.06.2018
Frau Kuner hat mich kompetent , sehr freundlich und zuvorkommend beraten. Vielen Dank Frau Kuner!

   | Stand: 28.06.2018
Ich war sehr zufrieden mit der Beratung von Herrn RA Hoffmann, der mir, in einem für mich komplexen Fall, weitergeholfen hat. Ich werde mich wieder an ihn wenden. Herzlichen Dank

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