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Patient büchst aus - geplante Behandlung ist trotzdem zu bezahlen


Nürnberg (D-AH) - Büchst ein zur stationären Behandlung eingelieferter Patient noch am ersten Tag nach seiner Operation wieder aus, so darf seine Krankenkasse das an die Klinik zu zahlende Honorar trotzdem nicht auf den - geringeren - Betrag für einen ambulanten Eingriff kürzen. Eine klinische Behandlung, die in Absprache mit der Kasse stationär geplant war, kann nicht nachträglich und gegen das Ansinnen der Ärzte in einen ambulanten Eingriff umdeklariert werden. Das hat das Sozialgericht Augsburg entschieden (Az. S 12 KR 276/05).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline betont, ist für die Unterscheidung zwischen stationärer und ambulanter Behandlung die laut Behandlungsplan vorgesehene Aufenthaltsdauer entscheidend - nicht aber die später tatsächlich im Krankenhaus verbrachte Zeit. Normalerweise trifft der aufnehmende Krankenhausarzt bereits bei der Einlieferung die endgültige Entscheidung, ob eine stationäre Krankenhausaufnahme erfolgt. Stellt sich dann im weiteren Verlauf heraus, dass eine stationäre Behandlung doch nicht notwendig war, kann die stationäre Behandlung nicht mehr in eine ambulante Behandlung umgewandelt werden.

Wenn also - wie im vorliegenden Fall - der Patient nach dem Eingriff über Nacht dableiben sollte, aber gegen den ärztlichen Rat das Krankenhaus noch am selben Tag auf eigene Faust wieder verlässt, handelt es sich zwar um eine abgebrochene stationäre Behandlung. Doch eine Regel, dass nur dann die stationäre Krankenhausbehandlung in Rechnung zu stellen ist, wenn sich der Versicherte mindestens einen Tag und eine Nacht im Krankenhaus zur Behandlung befunden hat, gibt es nun mal nicht.

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