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Bewaffneter Polizist stiehlt Creme-Dose


Nürnberg (D-AH) - Ein Polizist, der während der Dienstzeit mit geladener Schusswaffe im Halfter in eine Drogerie geht und dort eine Büchse Hautcreme stiehlt, ist umgehend zu entlassen. Selbst wenn das seine erste derartige Verfehlung war und sich der Wert des läppischen Diebesguts auf ganze 8 Euro beläuft. Das hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz (Az. 3 A 11094/06.OVG) entschieden.

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, war der Beamte vom zuständigen Amtsgericht wegen Diebstahls mit Waffen zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Im anschließenden Disziplinarverfahren entfernte das Verwaltungsgericht Trier den Mann aus dem Dienst.

Zu Recht, urteilten die Koblenzer Richter und wiesen die Berufung des Wolfes im Schafspelz zurück. Wenn ein Amtsträger, zu dessen zentralen Dienstpflichten es gehört, Straftaten zu verhindern, aufzuklären und zu verfolgen, innerhalb des Dienstes selbst ein Eigentumsdelikt begeht und dabei sogar seine Dienstwaffe bei sich führt, verstößt er in besonders schwerwiegender Weise gegen seine Pflichten als Polizeibeamter das harte Urteil. Trägt er dabei gar seine Uniform, fügt er dem öffentlichen Ansehen der Vollzugspolizei einen ganz erheblichen Schaden zu. Er ist als Beamter im Polizeidienst untragbar geworden.

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   | Stand: 17.10.2017
Vielen Dank für die Ausführliche Kompetente Beratung. Bei weiteren Unklarheiten gerne wieder.

   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

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