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Zeckenbiss bei Fahrt zur Arbeit kein Dienstunfall


Nürnberg (D-AH) - Ein Zeckenbiss auf dem Wege zur Arbeit muss bei einem Beamten nicht unbedingt als Dienstunfall anerkannt werden. Das berichtet die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline und verweist auf ein Urteil des Verwaltungsgerichts Trier (Az. 1 K 409/06.TR).

Der Weg zur Arbeit, den ein Polizist auf seinem Fahrrad zurücklegte, führte ihn durch einen Wald. Als der Beamte in der Dienststelle angekommen war, entdeckte er im Bereich des unteren Rippenbogens eine festgebissene Zecke, die er von einem Arzt entfernen ließ. Die anschließend beantragte Anerkennung als Dienstunfall wurde im aber von seinem Dienstherrn, dem Land Rheinland-Pfalz, versagt.

Dem stimmten die Verwaltungsrichter zu. Ihre Begründung: Es sei nicht bewiesen, dass die Zecke erst bei der Fahrt durch den Wald an den Körper bzw. die Kleidung des Polizeibeamten gelangte. Nach allgemeiner Lebenserfahrung ist es in der Tat möglich, ja sogar wahrscheinlich, dass die Zecke bereits vorher dort war. Denn der Blutsauger kriecht mitunter 12 Stunden und länger auf der Haut eines Opfers herum, bis der Parasit einen geeigneten Saugplatz gefunden hat und sich festbeißt.

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   | Stand: 17.10.2017
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   | Stand: 17.10.2017
Ich werde anwaltshotline weiterempfehlen und bei Bedarf auch nutzen

   | Stand: 16.10.2017
Nach einer Kündigung wollte mein Arbeitgeber ein Paragraphen wissen, in dem etwas sehr explizites stand. Nach langer Suche im Internet etc. habe ich nun die Anwaltshotline genutzt. Super Beratung mit verständlichen Erklärungen. Innerhalb von 10 Sekunden wurde ich an einen Anwalt geleitet. Vielen Dank für die super tolle und schnelle Hilfe!! Nur zu Empfehlen, immer wieder gern!

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