Kostenlose Präsenzmediation
Lösen Sie Ihr Rechtsproblem ohne Konflikte – zum Nulltarif

Was ist die kostenlose Präsenzmediation?

Egal ob Arbeits-, Erb- oder Familienrecht: Wer ein Rechtsproblem hat, steckt nur zu gern voreilig den Kopf in den Sand. Immerhin ist der Gang zum Anwalt in der Regel nicht nur mit hohen Kosten verbunden – sondern auch mit jeder Menge Überwindung!

Eine immer beliebtere Alternative zum Gerichtsverfahren stellt die Mediation dar. Diese kann entweder telefonisch als Shuttle-Mediation erfolgen oder als Präsenzmediation vor Ort in Anspruch genommen werden.

Bei der Mediation handelt es sich um ein außergerichtliches Konfliktlösungsverfahren. Ein unabhängiger, allparteilicher und per Gesetz zur Verschwiegenheit verpflichteter Mediator vermittelt dabei zwischen den Parteien, ohne jedoch klare Entscheidungen zu fällen oder dezidierte Handlungsanweisungen zu geben. Stattdessen strukturiert er den Gesprächs- und Verhandlungsablauf. Der Grundgedanke der Mediation ist, dass die Konfliktparteien selbst am besten wissen, wie das Problem gelöst wird – sie benötigen dabei nur ein wenig Hilfe von außen.

Im Gegensatz zur Schlichtung steht am Ende der Mediation kein vollstreckbarer Schlichterspruch. Die Vereinbarung, die Sie mit Ihrem Gegenüber im Rahmen der Mediation treffen, kann allerdings schriftlich festgehalten und bei Bedarf notariell beglaubigt werden.

Sollten Sie mit dem Ergebnis der Mediation nicht zufrieden sein, stehen Ihnen weiterhin alle Rechtswege offen.

Vorteile der Mediation

kostenlos

Bei Verfügbarkeit vermitteln wir Sie gratis an einen Mediator in Ihrer Nähe.

zeitsparend

Eine durchschnittliche Mediation dauert lediglich 2 Wochen.

konfliktarm

Sie erarbeiten gemeinsam mit Ihrem gegenüber eine Lösung.

Welche Vorteile bietet die Mediation?

Der größte Vorteil der Mediation liegt auf der Hand: Sie sparen Zeit und Geld.

Während bereits die Erstberatung beim Anwalt vor Ort schon mit hohen Kosten verbunden sein kann, ist die Mediation über die Deutsche Anwaltshotline für Sie komplett kostenlos. Möchten Sie danach trotzdem einen Rechtsanwalt aufsuchen, steht ihnen dies natürlich frei. Die Mediation hat keinerlei Auswirkungen auf Ihr späteres Vorgehen.

Auch den Zeitfaktor sollten Sie beachten, wenn Sie entscheiden, wie Sie Ihr Rechtsproblem lösen möchten. Eine Studie der Europauniversiät Viadrina in Frankfurt am Main ergab, dass ein Prozess im Arbeitsrecht im Durchschnitt 190 Aktenlaufzeit-Tage in Anspruch nimmt. Eine Mediation hingegen bringt es laut der Studie auf lediglich 13,2 Kalendertage.

Sie sehen: Selbst wenn Sie sich unsicher sind, haben Sie bei der Präsenzmediation nichts zu verlieren: Sie verschenken nicht viel Zeit und müssen kein Geld dafür in die Hand nehmen.

Während sich Zeit- und Geldersparnis leicht in Zahlen messen lassen, bietet die Mediation noch einen weiteren, nicht zu vernachlässigenden Vorteil: Sie ist ein äußerst konfliktarmes Problemlösungsverfahren. Bevor Sie Ihr Gegenüber – sei es Ihr Nachbar, Ihr Chef oder Ihr Telefonanbieter – vor Gericht zerren, sollten Sie versuchen, den Konflikt außergerichtlich zu lösen. In der Regel zeigt sich die andere Partei kompromissbereit und entgegenkommend.

Wie läuft die kostenlose Präsenzmediation ab?

Bei der kostenlosen Präsenzmediation über die Deutsche Anwaltshotline vermitteln wir Sie mit einem engagierten Mediator. Senden Sie einfach eine unverbindliche Anfrage an praesenzmediation[ät]deutsche-anwaltshotline.de unter Angabe Ihres Namens, Ihrer E-Mail-Adresse und einer kurzen Beschreibung der Sachlage. Wichtig ist auch, dass Sie den Ort nennen, an dem die Präsenzmediation stattfinden soll. In der Regel entscheiden sich Rechtsuchende dabei für ihren Wohnort.

Wir prüfen daraufhin, ob die Mediation für Sie infrage kommt. Das hängt vor allem davon ab, ob einer der Mediatoren in Ihrem Umfeld tätig ist und gerade zur Verfügung steht. Beachten Sie: Sollte keiner unserer Mediatoren an Ihrem Standort verfügbar sein, kann die Mediation leider nicht stattfinden. Ist jedoch ein passender Mediator vorhanden, übermitteln wir Ihre Kontaktdaten, so dass sich dieser mit Ihnen in Verbindung setzen kann. Telefonisch wird dann alles weitere besprochen: Wo genau findet die Mediation statt? Welcher Zeitrahmen wird veranschlagt? Wann findet der (erste) Termin statt? Der Mediationsvertrag kommt dabei zwischen dem Mediator und den Medianden zustande.

Der Mediator kontaktiert daraufhin auch Ihr Gegenüber. Stimmt die zweite Partei der Mediation nicht zu, kann diese nicht stattfinden. Immerhin basiert das Problemlösungsverfahren darauf, dass beide Konfliktpartner ein Interesse und eine Bereitschaft an der außergerichtlichen Lösung zeigen. Erklärt sich Ihr Gegenüber zur Präsenzmediation bereit, werden die Rahmenbedingungen noch einmal gemeinsam abgesprochen.

Bei der Mediation gelten einige Grundregeln: So darf der Mediator nicht Partei ergreifen und auch keine expliziten Handlungsvorschläge erteilen. Beachten Sie auch, dass es sich bei der Mediation nicht um eine Rechtsberatung handelt: Der Mediator versucht stattdessen, die Interessen der beiden Parteien zu eruieren und allparteilich zu vermitteln. Immerhin lautet der Kerngedanke der Mediation: Sie und Ihr Gegenüber wissen selbst am besten, wie das Problem zu lösen ist – Sie brauchen nur ein wenig Unterstützung dabei.

Die 5 Phasen der Mediation

Zwar gibt es unterschiedliche Modelle, doch orientieren sich die meisten Mediatoren an den fünf Phasen. Diese sehen wie folgt aus:

1. Auftragsklärung

In der ersten Phase werden beide Parteien über das Verfahren und die Rolle des Mediators informiert. Auch Verhaltensregeln werden aufgestellt.

2. Themensammlung

In der zweiten Phase tragen beide Parteien abwechselnd ihre Standpunkte vor. Der Mediator achtet dabei in der Regel darauf, dass jeder Mediand gleich viel Redezeit bekommt. Anschließend stellt der Mediator bei Bedarf Rück- und Verständnisfragen und fasst die Themen zusammen.

3. Hintergrunderkundung

Die dritte Phase ist die wohl spannendste, denn in ihr werden Bedürfnisse, Interessen und Wünsche erkundet, die unter der Oberfläche des eigentlichen Konflikts liegen. Wichtig ist dabei der Übergang von den offensichtlichen Positionen der Parteien zu den verdeckten Interessen. Der Mediator kann in der dritten Phase schrittweise auch die direkte Kommunikation zwischen den beiden Medianden herstellen. Auch Einzelgespräche sind möglich, solange beide Parteien zustimmen.

4. Lösung

Mit der Lösungsfindung wird in die kreative Phase der Mediation eingetaucht. Im Rahmen eines Brainstormings erarbeiten die Medianden mögliche Lösungsvorschläge. Diese werden zunächst völlig bewertungsfrei gesammelt und erst im Anschluss auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft. Die Aufgabe des Mediators besteht dabei darin, zu überprüfen, ob die Lösungen mit den in Phase 3 aufgedeckten Interessen und Wünschen vereinbar sind.

5. Abschlussvereinbarung

Einigen sich die Medianden auf eine Lösung, wird das Ergebnis festgehalten. Dies erfolgt in der Regel schriftlich. Dabei werden häufig konkrete Regelungen sowie Umsetzungsfristen definiert. Meist unterschreiben im Anschluss alle Beteiligten – also auch der Mediator – die getroffene Vereinbarung. Sollte es als sinnvoll oder erforderlich erachtet werden, kann das Schriftstück zusätzlich notariell beurkundet werden.

Warum ist die Präsenzmediation kostenlos?

Wir vermitteln die kostenlose Präsenzmediation, um Rechtsuchende mit frischgebackenen Mediatoren auf der Suche nach neuen Fällen zusammenzubringen. Die Mediatoren, die bei der gratis Konfliktlösung der Deutschen Anwaltshotline tätig werden, haben die theoretische Ausbildung abgeschlossen und sind nun auf der Suche nach Praxiserfahrung. Gerade zu Beginn der Mediatorenkarriere ist es nicht immer ganz einfach, geeignete Fälle dafür zu finden. Aus dieser Konstellation ergibt sich eine Win-Win-Situation: Der Mediator erhält spannende Fälle und Sie dürfen sich über die kostenlose und konfliktarme Lösung Ihres Problems freuen!

Die Deutsche Anwaltshotline glaubt an die Mediation als schnelles, kostengünstiges und niedrigschwelliges Instrument, einen Streit zu schlichten. Aus diesem Grund liegt uns viel daran, die Alternative zum Gang vor Gericht weiter zu fördern und zu verbreiten.

Haftung

(1) Ansprüche des Nutzers auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Nutzers aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der DAHAG, ihrer gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.

(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die DAHAG nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Nutzers aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(3) Die Einschränkungen der Abs. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der DAHAG, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

(4) Die sich aus Abs. 1 und 2 ergebenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit die DAHAG den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache oder Dienstleistung übernommen hat. Das gleiche gilt, soweit die DAHAG und der Nutzer eine Vereinbarung über die Beschaffenheit der Sache oder Dienstleistung getroffen haben. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.