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Stellenangebote | Deutsche Anwaltshotline

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Als Anwält*in auf der Suche nach neuen Herausforderungen?

Kooperation statt Stelle: Offene Stellen haben wir für Anwält*innen nicht. Aber vielleicht ist ja eine Kooperation interessant?

Jonas Zimmermann
Vorstandsmitglied der Deutschen Anwaltshotline
„Uns ist wichtig, was du kannst und was du lernen willst - egal ob in der Ausbildung, als Werkstudent*in oder als Vollzeitkraft. Wir wollen dich als Person kennenlernen! Deswegen legen wir bei der Deutschen Anwaltshotline auch keinen Wert auf Titel.“
Jonas Zimmermann
Vorstandsmitglied der Deutschen Anwaltshotline

Wir würden dich gerne näher kennenlernen. Du uns auch?


 

Was wäre, wenn wir uns schnell und unkompliziert eine rechtlich sichere Lösung für unsere Probleme beschaffen könnten? Warum müssen wir schon bei kleinen Problemen oder Fragen zum Anwalt gehen? Und was machen wir, wenn freitagabends die fristlose Kündigung im Briefkasten liegt, Anwaltsbüros aber erst am Montag wieder besetzt sind? Uns das ganze Wochenende den Kopf zerbrechen?

Das war damals die Ausgangslage und die Idee, mit der wir die Deutsche Anwaltshotline gegründet haben.

Christian Ulshöfer
Mitgründer der Deutschen Anwaltshotline
„Wir wollten Menschen dabei helfen, schnell zu unkomplizierter und preiswerter Rechtsberatung zu finden. Ich würde sagen: Das haben wir ganz gut hinbekommen.“
Christian Ulshöfer
Mitgründer der Deutschen Anwaltshotline

Gesagt, getan.

Zu dritt auf 12 Quadratmetern riefen die drei Gründer im Jahr 2002 die Deutsche Anwaltshotline ins Leben.

Heute sind wir mit über 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf mehr als 1.200 Quadratmetern eines der marktführenden Legal Tech-Unternehmen Deutschlands. Mit der geballten Expertise der Kooperationsanwältinnen und Kooperationsanwälte an unserer Seite unterstützen wir Rechtsratsuchende seitdem bei der schnellen und effizienten Lösung ihrer Rechtsprobleme.

Seit 2017 sind wir ein Ausbildungsbetrieb

Tim Hofmann
Software-Entwickler der Deutschen Anwaltshotline
„Im Januar 2020 habe ich hier meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung abgeschlossen. Die Ausbildung bei der Deutschen Anwaltshotline war super praxisbezogen.“
Tim Hofmann
Software-Entwickler der Deutschen Anwaltshotline

 

Neben unserer legendären Weihnachtsfeier und unserem alljährlichen Sommerausflug organisieren wir einmal pro Monat ein gemeinsames Firmenfrühstück. Hier gibts neben selbstgemachtem Fingerfood auch fachlichen Input durch Vorträge oder Diskussionen.

Unser Firmenblog

DAHAG für die Ohren

Die Deutsche Anwaltshotline im Podcast? Haben wir wirklich etwas zu erzählen, das die Welt da draußen interessiert? Was bringt uns das als Unternehmen? Und an wen richten wir uns mit dem Audio-Format? Noch sind die Dinge rund um „Verhört – der DAHAG-Podcast“ im Fluss. Wir probieren noch aus – mit offenem Ende, aber viel Spaß und schon jetzt einer Menge neuer Erkenntnisse.

 

„Herzlich willkommen bei ‚Verhört – der DAHAG-Podcast‘“. Nic mit seiner seriösen Stimme eröffnet jetzt jede Folge unseres Podcasts. Das Intro ist nur knapp 10 Sekunden lang. Aber allein dafür gingen zusammengerechnet vermutlich mehrere Arbeitstage drauf: Die richtige Musik finden, die richtige Stimme, den perfekten Name für den Podcast, den Text in verschiedenen Tonfarben aufnehmen, im Schnittprogramm rumbasteln, bis die Musik weich genug ausfadet… Den Aufwand für ein gutes Intro haben wir am Anfang definitiv unterschätzt.

Learning 1: Die technische Produktion kostet (viel) Zeit

Das gilt aber nicht nur für das Intro. Selbst wenn die Postproduktion jemand übernimmt, der sich mit Audioschnitt und -abmischung auskennt, dauert die technische Produktion einer Podcast-Episode viel länger, als wir ursprünglich angesetzt hatten. Als grobe Faustformel hat sich bei uns inzwischen etabliert:

Aufnahmedauer x 3 = Dauer der Postproduktion

Manche Episoden sind schneller fertig, manche brauchen etwas länger, aber im Schnitt kommt das so hin. „Postproduktion“ meint dabei aber wirklich nur die technische Umsetzung, also:

  • das Laden der Rohfassung in das Schnittprogramm
  • das Einfügen von Intro und ggf. Outro (haben wir quasi nie)
  • das Schneiden (Wir schneiden so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig, um die Episoden interessant und verständlich zu machen.)
  • ggf. die Optimierung der Tonqualität
  • das Exportieren in ein sendefähiges Dateiformat

Dazu kommen dann noch das Hochladen der Sendedatei für die Veröffentlichung, das Texten der Episodenbeschreibung und das Erfassen weiterer Metadaten.

Alles in allem setzen wir für die reine technische Umsetzung einer einzelnen Podcast-Episode inklusive der Aufnahme einen guten halben Arbeitstag an. Dazu kommen die Themenplanung und -recherche, das Vorgespräch mit denen, die in der Folge zu Wort kommen sollen und das Schreiben des Posts für den Firmenblog, den es zu jeder Episode gibt. Das ist eine Menge (Arbeits-)Zeit – vor allem für ein Format, das keinen Umsatz generiert.

Learning 2: Wir können uns thematisch nicht gut festlegen

Wir haben eine Zielgruppe, für die wir den Podcast hauptsächlich produzieren. Theoretisch. Praktisch müssen wir uns immer wieder bremsen, um diese Zielgruppe nicht aus den Augen zu verlieren. Möglicherweise ist sie auch nicht griffig genug definiert. Auf jeden Fall kostet es Anstrengung, die vielen Themenideen, die uns in unserer Podcast-Euphorie einfallen, konsequent auf ihre Zielgruppen-Tauglichkeit zu kontrollieren.

Der Podcast richtet sich in erster Linie an potenzielle neue Mitarbeiter. Doch die beiden Abteilungen, die am häufigsten Mitarbeiter suchen, sind extrem unterschiedlich. Da ist zum einen die IT, zum anderen A&F, die Anwalts- und Fallbetreuung. Die Persönlichkeiten, Fähigkeiten und Voraussetzungen, die die Kollegen mitbringen müssen, könnten nicht weiter auseinanderliegen. Vielleicht mäandern deshalb auch unsere Podcast-Themen von einem Extrem zum anderen. Zumal wir im Hinterkopf immer auch noch eine dritte, heimliche Zielgruppe mitdenken: die New-Work-Filterbubble.

New Work ist für uns im Arbeitsalltag ein ständiges Thema, weil wir laufend versuchen, unsere Abläufe, aber auch unsere Kommunikation und die Art, wie wir über Arbeit denken, reden und sie leben, zu optimieren. Zum einen wollen wir das auch potenziellen neuen Kollegen spiegeln, zum anderen finden wir aber auch die Diskussionen spannend, die sich darüber in den sozialen Netzwerken entwickeln. Mit unserem Podcast möchten wir da ebenfalls Denkanstöße bieten.

Fazit:So ganz konsequent sind wir in unserer Zielgruppenausrichtung nicht. Ob das gut oder schlecht ist, muss sich noch zeigen. Die Gefahr besteht, dass wir für einige Menschen, die wir gern für uns interessieren würden, zu beliebig sind. Andererseits ist die DAHAG als Unternehmen, aber auch die meisten Mitarbeiter für sich, vielseitig (interessiert), neugierig und offen. Vielleicht darf und muss sich das auch in einem Format wie dem Podcast widerspiegeln.

Learning 3: Die Technik ist wichtig, anfangen ist wichtiger

Wir wissen noch nicht, ob der Podcast einen festen Platz in unserem Marketing-Mix bekommt oder ein kurzes Experiment bleibt. Entsprechend wollten wir nicht hunderte von Euro für die Technik ausgeben. Wir hatten ein (schon älteres) Aufnahmegerät, die Lizenz für ein Schnittprogramm und jede Menge Räume. Also sind wir am Anfang einen halben Tag lang in jeden Meetingraum – und sogar in den Keller – gelaufen, um Probeaufnahmen zu machen und den besten Ort für das „Podcast-Studio“ zu finden.

Unsere Erkenntnisse:

  • Selbst winzige Meetingräume können hallen.
  • Unser Firmensitz am Nürnberger Plärrer macht Podcast-Aufnahmen mit offenem Fenster unmöglich.
  • Egal, wie gut die Umgebung ist: Wenn die Menschen sich ständig vom Mikro wegbewegen, wird die Aufnahme nichts.

Der Tonqualität der bisher produzierten Episoden hört man an, dass wir nicht mit professionellem Equipment arbeiten. Ein – oder besser mehrere – gute externe Mikros wären sicher kein Fehler. Zum einen, um die Stimmen aller Sprecher auf einzelnen Spuren aufzuzeichnen, zum anderen, um die unterschiedlichen Körpergrößen (und den Bewegungsdrang) auszugleichen.

Aktuell sieht unser Setup für die Aufnahmen so aus:

Wir treffen uns im „Lazy Lab“  – unserem gemütlichsten Meetingraum mit Sofas, Sitzsäcken, einer kleinen Fachbibliothek und einer riesigen, tiefhängenden Betonlampe. Die ist wichtig, denn sie fungiert als Stativ für das Aufnahmegerät. Wir reden im Stehen, weil das in den meisten Fällen der Stimme gut tut und zum anderen nervöse Teilnehmer dann keinen Tisch haben, auf dem sie herumklappern oder -trommeln können. Das hört man in der Aufnahme nämlich. Egal, wie leise das Geräusch war. Mit einem Gorilla-Pod hängen wir das Aufnahmegerät in die Lampe, die die perfekte Höhe hat. Durchschnittlich große Menschen sind so mit dem Mund ziemlich genau auf einer Ebene mit den eingebauten Mikrofonen.

Das funktioniert aber nur, wenn sie an ihrer Position stehen bleiben und geradeaus reden. Da wir meistens mit mindestens drei Personen aufnehmen, klappt das so gut wie nie. Die einen treten regelmäßig ein paar Schritte zurück und wieder vor. Die anderen drehen beim Sprechen den Kopf vom Mikro weg, um den Kollegen anzusehen, der eine Frage gestellt hat. Alles völlig normal. Bei unserem Equipment hat das aber zur Folge, dass die Tonqualität extrem schwankt.

Aber: Solange man uns einigermaßen ordentlich verstehen kann, leben wir damit. Die Alternative wäre gewesen, teure Ausstattung für ein reines Experiment anzuschaffen – oder den Podcast gar nicht erst auszuprobieren. Beides war (erstmal) keine Option.

Learning 4: Hosting kann kompliziert sein

Wir haben relativ lange nach einem passenden Hosting-Dienst gesucht, weil wir ein Dilemma auflösen mussten: Möglichst wenig händischen Aufwand versus möglichst hohe Datenschutzstandards.

Um genau unter Kontrolle zu haben, wer welche Daten von uns und unseren Hörern bekommt, wollten wir den Podcast zunächst selbst hosten. Das ist nicht so schwer, zumindest nicht, wenn man clevere ITler an der Hand hat ;-). Allerdings: Hätten wir den Podcasts vollständig selbst gehostet, hätten wir jede Episode auch selbst bei allen Podcast-Plattformen einreichen müssen.

Nachdem die Postproduktion schon viel mehr Zeit verschlungen hat als geplant, war das keine gute Lösung. Zumal wir nicht nur bei Spotify und iTunes/Apple Podcast gelistet sein wollten, sondern möglichst auch bei den kleineren Plattformen. Wir nahmen nämlich an, dass unsere Hauptzielgruppe sich nicht zwingend automatisch mit den Marktführern zufrieden gibt, sondern vielleicht Nischenprodukte nutzt, um Podcast zu hören.

Also musste doch ein Hosting-Dienst her, der die Distribution der einzelnen Episoden für uns übernimmt. Die Auswahl ist riesig – selbst, wenn man nur kostenlose Dienste in die Wahl einbezieht. Allerdings waren uns diese entweder in Sachen Datenschutz nicht sicher genug (Firmen und damit auch Server in Amerika) oder die Nutzung war für einen Laien umständlich oder sogar undurchschaubar.

Wir haben schließlich einen Dienst gewählt, der in Deutschland sitzt, seinen Datenschutz vergleichsweise transparent offenlegt, Preispakete anbietet, die auch für ein Experiment vertretbar sind und kurze Kündigungsfristen hat.

Learning 5: Gäste zu gewinnen, ist schwierig

Der Plan war einfach und wir euphorisch: In jeder Folge reden Jonas als Vorstand, jemand aus der Redaktion als Moderator und jeweils ein Kollege, der zu dem Thema der geplanten Episode wirklich was zu sagen hat. So wollten wir allen Abteilungen und Teams über die Zeit eine Stimme geben und die Themen breit fächern.

Das Problem ist nur: Die wenigsten möchten die Stimme sein, die für ihre Abteilung spricht. Es ist bisweilen Schwerstarbeit, Kollegen zu überzeugen, im Podcast „aufzutreten“. Die meisten haben Angst, sich lächerlich zu machen, sich zu verhaspeln oder blöd rüberzukommen. Andere hassen es, ihre Stimme in einer Aufnahme zu hören. Und wieder andere scheuen einfach die Öffentlichkeit.

Eine Lösung für dieses Dilemma haben wir noch nicht. Wir könnten:

  • immer dieselben Kollegen einladen.
  • das Gespräch nur auf den Vorstand und die Redaktion begrenzen.
  • externe Gäste dazu bitten, wenn für ein Thema niemand aus der DAHAG vors Mikro will.
  • so lange betteln und nerven, bis sich die Kollegen doch breitschlagen lassen.

So richtig überzeugend sind diese Optionen alle nicht, aber wer weiß, wenn eines Tages die Verzweiflung zu groß ist…

Learning 6: Längenbegrenzung können wir nicht

Ja sicher, wir kennen die Empfehlungen, wonach eine Podcast-Episode nicht länger als eine halbe Stunde dauern soll. Und wir finden die Gründe auch nachvollziehbar: Podcast hört man nebenbei, auf dem Weg zur Arbeit, beim Sport, beim Putzen. Und wer will schon gern länger als 30 Minuten putzen?

Also war das ursprünglich auch mal unser Plan: Jede Episode sollte nicht länger als 30 Minuten dauern, gern noch kürzer sein. Nun ja, was sollen wir sagen: Schon in der allerersten Folge haben wir diesen Rahmen gesprengt und es seither nicht ein einziges Mal geschafft, ihn einzuhalten.

Aber wir finden die einzelnen Folgen trotzdem toll (und erheben zum Glück keine detaillierten Statistiken, um zu sehen, ob unsere Hörer die Folgen nach den magischen 30 Minuten abbrechen oder nicht).

So viel zu unseren Podcast-Learning. Neugierig geworden? Dann findet ihr „Verhört – der DAHAG-Podcast“ auf allen großen (und etlichen kleinen) Podcast-Plattformen.

Neugierig geworden?

Hört sich gut an?

Vielleicht findest du ja in den offenen Stellen deinen Traumjob!

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