Zwangsvollstreckungsankündigung: Was Sie zur Vollstreckungsandrohung wissen müssen

Die Androhung einer Zwangsvollstreckung soll Schuldner dazu auffordern, ausstehende Forderungen zu begleichen. Wie eine solche Vollstreckungsankündigung aussieht und wie sie abläuft, erfahren Sie hier.

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Wie läuft eine Zwangsvollstreckungsankündigung ab?

Die Vollstreckungsankündigung gibt es im Verwaltungsrecht als verwaltungsrechtliche Vollstreckungsandrohung und im Zivilrecht als zivilprozessuale Vollstreckungsandrohung. In beiden Fällen wird vor Einleitung der Vollstreckung dem Schuldner zunächst nur ein Hinweis übersandt, dass demnächst Zwangsvollstreckungsmaßnahmen eingeleitet werden, wobei hierzu keine rechtliche Pflicht besteht. Mit dieser Ankündigung wird der Vollstreckungsschuldner letztmalig unter Hinweis auf die drohende Vollstreckung zur freiwilligen Zahlung innerhalb einer kurzen Frist aufgefordert.

Im Verwaltungsrecht will sich die Behörde damit ein umständliches Vollstreckungsverfahren ersparen und vor allem Kosten vermeiden. Zur Abwendung kann man sich an die Behörde wenden und um Ratenzahlungen nachsuchen. Inhaltliche Einwendungen sind bei Bestandskraft des Bescheides nicht mehr möglich. Bei der zivilprozessualen Vollstreckungsankündigung können für ein anwaltliches Schreiben Gebühren entstehen. Diese Vollstreckungsankündigung ist also im Gegensatz zur verwaltungsrechtlichen Ankündigung nicht kostenlos.

Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Kooperationsanwälte/innen der Deutschen Anwaltshotline.

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