Vorpfändung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Bei einer Vorpfändung kann der Gläubiger dem Schuldner durch den Gerichtsvollzieher mitteilen lassen, dass eine Pfändung bevorsteht.

Wann kommt es zu einer Vorpfändung?

Eine Vorpfändung bietet sich insbesondere dann an, wenn keine Zeit zu verlieren ist. Der Gläubiger muss also nur einen Titel, zum Beispiel ein Urteil gegen den Schuldner in der Hand haben. Einer vollstreckbaren Ausfertigung bedarf es nicht. Durch die Vorpfändung kann dann verhindert werden, dass der Schuldner möglicherweise Geld beiseite schafft oder andere Gläubiger gegen den Schuldner vollstrecken.

Wie läuft eine Vorpfändung ab?

Dem Schuldner wird durch den Gerichtsvollzieher ein Verbot ausgesprochen, über die Forderung zu verfügen bzw. ein Dritter nicht auf die Forderung zahlen darf. Die Benachrichtigung hat die Wirkung eines Arrestes. Innerhalb eines Monats seit der Zustellung muss die endgültige Pfändung erfolgt. Mit der Pfändung wandelt sich das Arrestpfandrecht in ein Pfändungspfandrecht.

Der Pfändungsrang bestimmt sich nach dem Zeitpunkt der Vorpfändung.

Wenn sie Fragen zur Durchführung der Vorpfändung haben, helfen die selbstständigen Kooperationsanwälte der Deutschen Anwaltshotline gerne weiter.

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