Sachpfändung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Sachpfändung - Infos und Rechtsberatung

Die Sachpfändung ist in §§ 808 ff. der Zivilprozessordnung (ZPO) geregelt. Sie beschäftigt sich mit der Pfändung beweglicher Sachen und stellt die Regelzwangsvollstreckung nach der ZPO wegen einer Geldforderung dar.

Die Sachpfändung soll wie folgt stattfinden: Der Gerichtsvollzieher sucht den Schuldner auf und pfändet bei diesem seine pfändbaren beweglichen Sachen, nachdem er auf Zahlöungsaufforderung nicht zahlt oder reagiert. Der Gerichtsvollzieher nimmt die pfändbaren Gegenstände in amtlichen Gewahrsam und versteigert sie zu einem späteren Zeitpunkt. Der Erlös dieser Versteigerung wird nach Abzug der Kosten der Zwangsversteigerung und der Zwangsvollstreckung an die Gläubiger ausgekehrt.
Allerdings sind die gewisse bewegliche Gegenstände von der Sachpfändung ausgenommen, nämlich zum Beispiel die dem persönlichen Gebrauch oder dem Haushalt dienenden Sachen, insbesondere Kleidungsstücke, Wäsche, Betten, Haus- und Küchengerät, soweit der Schuldner ihrer zu einer seiner Berufstätigkeit und seiner Verschuldung angemessenen, bescheidenen Lebens- und Haushaltsführung bedarf. Ferner Gartenhäuser, Wohnlauben und ähnliche Wohnzwecken dienende Einrichtungen, die der Zwangsvollstreckung in das bewegliche Vermögen unterliegen und deren der Schuldner oder seine Familie zur ständigen Unterkunft bedarf.

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