Pfändungsverfügung

Autor:  Redaktion Deutsche Anwaltshotline AG.

Pfändungsverfügung: Was Sie zur Pfändung wissen müssen

Die Pfändung ist im zivilprozessualen Verfahren eine hoheitliche Rechtshandlung, die der Sicherung und der späteren Befriedigung eines Gläubigers wegen einer Geldforderung dient. Durch die Pfändung wird dem Schuldner der Besitz einer Sache oder eines Rechts oder seine Verfügungsmacht hierüber entzogen.
Pfändungen sind möglich in bewegliches oder unbewegliches Vermögen und in Rechte.

Welche Voraussetzungen gibt es für eine Pfändung?

Die Voraussetzungen für eine Pfändung sind im 8.Buch der ZPO § 704 ff. geregelt und lauten:

  1. ein Titel, das können ein Urteil, ein Beschluss oder eine notarielle Urkunde sein.

  2. die Klausel, das bedeutet, der Titel muss mit einer sogenannten Vollstreckungsklausel versehen sein.

  3. die Zustellung, das heißt: der Titel muss dem Schuldner zugestellt sein. Dies geschieht entweder von Amts wegen oder durch den Gläubiger.

Weitere Fragen hierzu beantworten Ihnen gerne die Rechtsanwälte der Deutschen Anwaltshotline!

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